
Friedhöfe erzählen immer auch Lebensgeschichten. Zum Beispiel die von Osias Rubinstein und Elsa Neuberger. Beide fielen den nationalsozialistischen Krankenmorden in Großschweidnitz zum Opfer. Sie wurden auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in Dresden bestattet. Ihre Grabsteine sind trotz der wechselvollen Geschichte des Friedhofes bis heute erhalten.
Bei einem Rundgang über den Friedhof sollen diese Geschichten erkundet werden. Wie wurden die Trauerhalle und der Friedhof zwischen 1933 und 1945 genutzt? Wer wurde damals beigesetzt? Warum waren auch Opfer der Krankenmorde darunter und was wissen wir überhaupt über die Ermordung jüdischer Patientinnen und Patienten im Nationalsozialismus?
Der Eintritt ist frei. Männliche Teilnehmer werden um eine Kopfbedeckung gebeten.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätten Pirna-Sonnenstein und Großschweidnitz mit dem Hatikva e. V. im Rahmen von TACHELES 2026 | Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.
Details: Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein