Sprecher*innen

Die sLAG wird über einen Sprecher*innenrat nach außen vertreten.

 

Der Sprecher*innenrat und und die Referent*innen koordinieren die Arbeit der sLAG zwischen den mindestens einmal jährlichen landesweiten Arbeitstreffen der Mitglieder an wechselnden Orten.

 

Der Sprecher*innenrat besteht aus mindestens vier Personen und wird zweijährlich auf den landesweiten Arbeitstreffen gewählt. Sollte bei Ausscheiden ein*e Nachfolger*in gewählt werden (müssen), erfolgt dies auf dem nächsten jährlichen Treffen. Die Zusammensetzung ist geschlechterquotiert, mindestens die Hälfte der Sprecher*innen sind nicht männlich. Angestrebt ist, dass der Sprecher*innenrat die Diversität der sächsischen Initiativenlandschaft abbildet.

 

Kontakt: sprecherinnen@slag-aus-ns.de

 

 

Daniela Schmohl (Leipzig)

Historikerin und Bildungsarbeiterin, derzeit bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. Nach dem Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Journalistik und Psychologie als Trainerin und Beraterin in verschiedenen Projekten tätig, die das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rassismus und Neonazismus unterstützen und stärken. Ehrenamtlich in der Erinnerungsarbeit aktiv, u.a. für die VVN-BdA Leipzig e.V. und die Initiative „Geschichte vermitteln“, Vertreterin der NS-Opferverbände im Stiftungsrat der Stiftung Sächsische Gedenkstätten.

Uwe Hirschfeld (Dresden)

Uwe Hirschfeld. geb. 1956 in Kassel; Studium der Sozialwissenschaften in Bielefeld und Kassel; von 1992 bis 2020 Dozent an der Evangelischen Hochschule Dresden mit den Schwerpunkten politische Theorie und Bildung; Rentner.

Josephine Ulbricht (Leipzig)

Dr. des. Josephine Ulbricht ist Historikerin und Mitarbeiterin der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig. Nach dem Studium der Geschichte, Journalistik und Klassischen Archäologie an den Universitäten Leipzig und Basel, arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Köln im BMF-Projekt „Die Geschichte des Reichsministeriums der Finanzen im Nationalsozialismus“. 2019 wurde sie mit der Arbeit „Das Vermögen der 'Reichsfeinde'. Staatliche Finanzverwaltung und Gegnerverfolgung im nationalsozialistischen Deutschland“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Seit mehreren Jahren arbeitet sie ehrenamtlich in verschiedenen Gedenkstätten mit, seit 2014 ist sie Mitglied im Beirat der Stiftung Sächsische Gedenkstätten.

Dieter Gaitzsch (Dresden)

Dieter Gaitzsch, geboren am 30.11.1949 in Dresden, Fernstudium der Ökonomie, verheiratet und drei Kinder und drei Enkel. Politisch aktiv in der Partei DIE LINKE, dem Bündnis Dresden nazifrei und bei vielen antifaschistischen Aktionen. Mein Schwerpunkt in der antifaschistischen Bildungsarbeit ist die Organisation des Mahngangs Täterspuren von Beginn an. Diesen Mahngang gibt es seit 2011 und er setzt einen Kontrapunkt zur immer noch bestehenden Gedenkkultur der Stadt Dresden, speziell zum 13. Februar. Wir setzen uns aktiv mit dem Mythos der unschuldigen Stadt auseinander. Der Mahngang liefert Denkanstöße durch die Vermittlung historischer Fakten, die Biografien der Täter und Tatorte anhand eines moderierten Stadtrundgangs. Bei den Mahngängen habe ich auch erlebt, dass viele Menschen sich für die Geschichte der Stadt interessieren, in der sie leben. Dieses Interesse für antifaschistische Bildungsarbeit zu nutzen, sehe ich als eine Möglichkeit, den rassistischen, nationalistischen und antisemitischen Tendenzen entgegen zu wirken. Ich habe den Wunsch, als Sprecher der sLAG diese Bildungsarbeit gemeinsam mit allen Mitgliedern weiter auszugestalten.