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Die Dresdener Regionalgruppenarbeit von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V. konzentriert sich auf die Teilnahme und Gestaltung von vielen Aktionen zum Thema „Erinnerung und Verantwortung“. Dresden bietet vielfältige Gelegenheiten, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und darüber hinaus ein Zeichen im Sinne von Frieden, Versöhnung und Toleranz zu setzen. Wir versuchen immer wieder, unsere Erfahrungen aus unserer Freiwilligenzeit mitzuteilen und in neuen Kontexten durch erneute Auseinandersetzung zu erweitern und zu differenzieren.

 

Ansprechpartner*in: Zoia Kashafutdinova
E-Mail: dresden@asf-ev.de
https://www.asf-ev.de/engagiere-dich/regionalgruppen/dresden/

 

 



Der AKuBiZ e. V. initiierte und leitet mit „Gedenkplätze“ u. a. ein Dokumentations- und Erinnerungsprojekt an die Zeit des Nationalsozialismus in Sachsen. Weitere Projekte sind Ausstellungen (Jüdische Geschichte Pirnas) sowie Bildungsveranstaltungen wie die „Geschichtswerkstatt“ und Wanderseminare („Auf den Spuren der Roten Bergsteiger*innen“ u. a.).

 

Kontakt:
AKuBiZ e. V.
Kirchgasse 2 , 01796 Pirna
Telefon: +49(0)157-87651920
Telefax: +49(0)3222-3945712
E-Mail: web@akubiz.de
Web: www.akubiz.de

 

Hohnstein, © AKuBiZ Pirna

 

Wanderseminar, © AKuBiZ Pirna

 

Kulturkiste, © AKuBiZ Pirna



audioscript zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933 – 1945

 

Das audioscript, entstanden als kollaborative Arbeit der gleichnamigen Projektgruppe,  ist ein Stadtrundgang zu exemplarischen Orten der antisemitischen Verfolgung im Nationalsozialismus und deren gegenwärtiger Rezeption. Es ermöglicht in 13 Tracks eine Auseinandersetzung mit (stadt)historischen, philosophischen und künstlerischen Diskursen zur Shoah.

 

Projektträger: VpKK e.V., Rudolf-Leonhard-Straße 39, 01097 Dresden (audioscript 2008); kosmotique e.V., Martin-Luther-Straße 13, 01099 Dresden (App 2019)

Kontakt:

e-Mail: info (at) audioscript.net
Homepage: www.audioscript.net



Der Bildungsverein Parcours e. V. führt vielfältige Projekte der politisch-historischen Jugendbildung durch. Mit unseren Bildungsangeboten möchten wir insbesondere schulische Träger bei der Erziehung zur Mündigkeit und der Förderung von selbstbewusstem und eigenständigem Denken unterstützen. Neben den klassischen eintägigen Workshopformaten sind wir auch immer auf der Suche nach Kooperationspartner*innen, die mit uns längerfristige Projekte zu Themen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit oder im Bereich der politisch-historischen Bildung sowie zu Gedenk- und Erinnerungskultur umsetzen wollen.

 

Kontakt:
Ludwigstraße 79
04315 Leipzig

Ansprechpartner*in:
Johannes Hohaus & Maud Vogel
Telefon: 0341 26580091
E-Mail:info@parcours-bildung.org
https://parcours-bildung.org/

 



Bon Courage e.V. ist ein Bornaer Verein, der in Form von politischer Öffentlichkeits-, Aufklärungs- und Bildungsarbeit in die Gesellschaft hineinwirken möchte, um diese für ein solidarisches, von gegenseitigem Respekt geprägtem Miteinander zu sensibilisieren. Der Schwerpunkt vieler Projekte liegt zum einen auf der Unterstützung und Beratung von Asylsuchenden und zum anderen auf der Durchführung gedenkstättenpädagogischer Bildungsangebote.

 

 

Kontakt:

Bon Courage e. V.
Kirchstraße 20-24
04‌55‌2 Borna

Postanschrift:
Postfach 11 32
04‌54‌1 Borna

Telefon: 034332606160
E-Mail: info [at] boncourage . de

Web: Bon Courage e. V.



Seit 2014 forscht die Bürger_inneninitative intensiv zur (Nach-)Geschichte des Zwangsarbeiterinnenlagers „Außenkommando Penig“, einem Frauen-Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald

Kontakt: https://erinnerungsort-penig.de/

 

 

Gedenkstein und Informationstafel an der Zuwegung
zum ehemaligen Frauen-Außenlager Penig,
© Bürger_inneninitiative „Gesicht zeigen“, Penig



Die Bürgerschaftliche Initiative „Historischer Atlas Sachsen 1933 – 1945“ ist eine Forschergruppe mit etwa 20 ehrenamtlichen Mitgliedern aus ganz Sachsen (auf unserer Mitgliederkarte mit Chemnitz verknüpft), die 2006 gegründet wurde. Zuvor waren in den „Sächsischen Heimatblättern“ die 125 vorgesehenen Themen für den Historischen Atlas von Sachsen veröffentlicht worden – die Zeit von 1933 bis 1945 wurde darin nicht berücksichtigt.

 

Wichtige Ergebnisse der Forschung bisher:

 

– Broschüre zum KZ Sachsenburg 2012

– Mitwirkung an verschiedenen Projekten der VVN/BdA Chemnitz in Verbindung mit Forschungsergebnissen bezüglich der Ortsgeschichte

– Erstellung der Publikation „NS-Terror und Verfolgung in Sachsen“ mit der Landeszentrale für politische Bildung (bereits 2. Auflage). Schwerpunkte waren die frühen KZ in Sachsen, politische Prozesse, Todesopfer sowie die Todesmärsche

 

Karte „Wilde und Frühe Konzentrationslager in
Sachsen“ (in „NS-Terror und Verfolgung in Sachsen“)

 

– Schaffung einer Gedenktafel zu den Zwangsarbeitern, sowjetischen Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen am Hauptwerk der Astra Werke AG in Chemnitz 2018 sowie Gestaltung einer Vitrine und von sechs Aufstellern zu den Vorgängen 1940 bis 1945 in den Astra Werken

– Vorträge in der Volkshochschule Chemnitz zu den frühen KZ, der Astra Werke AG, zum Kaßberg-Gefängnis, zum KZ Sachsenburg, zur Novemberrevolution in Chemnitz sowie im Raum Oschatz

– Erstellung einer Broschüre zu den „Kriegsendphasenverbrechen in Chemnitz“ 2018

– Mitwirkung an der Publikation „Das KZ Sachsenburg“, erstellt durch das HAIT und die Stiftung Sächsische Gedenkstätten

 

Aufgaben heute:

 

– Fortführung der Forschung in den Staatsarchiven von Sachsen mit Schwerpunkt KZ Sachsenburg mit der Suche nach Häftlingen, die außerhalb von Sachsen ins KZ kamen

– Suche nach Personen, die wegen ihrer politischen Überzeugung in die UdSSR emigrierten und den politischen Säuberungsaktionen Stalins zum Opfer fielen

– weiteres Mitwirken in der Stolpersteinkommission beim Rat der Stadt Chemnitz

– Erstellung einer Publikation zur Zwangsarbeit, dem Einsatz von Kriegsgefangenen in sächsischen Rüstungsbetrieben sowie KZ-Häftlingen, mit Unterstützung der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

– Schaffung einer Gedenkstele bis 8.11.2020 auf dem Geländes des Lagers Landgraf der Auto Union AG, Werk Siegmar. Hier kamen Zwangsarbeiter, sowjetische und italienische Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge als Außenlagers des KZ Flossenbürg zum Einsatz

 

 

 

Kontakt:

https://www.historischer-atlas-sachsen.com/

 



Margarete Blank wurde vor 118 Jahren geboren und starb unter dem Fallbeil vor 74 Jahren. Sie ist gerade einmal 44 Jahre alt geworden. Alle, die sich etwas näher mit ihrer Biografie beschäftigen, sind beeindruckt von der Persönlichkeit der Ärztin. Als sie am 14. Juli 1944 zum Gestapoverhör nach Leipzig fuhr, konnte sie nicht ahnen, dass sie nie wieder in ihr Häuschen nach Panitzsch (Ortsteil von Borsdorf) zurückkehren würde. Der “Pilz“ wie das kleine Holzhaus wegen der Dachform bis heute bezeichnet wird, hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Es war 1929 von Margarete und ihrer Schwester, Freunden und Medizinkollegen auf freiem Feld errichtet worden.

 

 

Nach Kriegsende lebten Umsiedler im Haus und in den 50er Jahren wurde es als Jugendheim genutzt. Die Gemeinde Panitzsch verkaufte das Haus dann später an einen Privatmann. Schwester und Schwager von Margarete Blank erwarben das Haus unter großen finanziellen Anstrengungen zurück. Sie erinnerten die Gemeinde an die Lebensgeschichte der Ärztin. 1959 machte schließlich Schwester Eleonore das Haus der Gemeinde zum Geschenk. In der Schenkungsurkunde wurde festgehalten, dass das Haus nie abgerissen werden dürfe und immer als Ort der Erinnerung an Margarete Blank zu nutzen ist. Nachdem aber 1970 die Gemeinde gegen den Schenkungsvertrag verstoßen und das Haus verkauft hatte, musste der Verkauf nach energischem Protest von Eleonore Behrsing rückgängig gemacht werden. 1975 wurde schließlich ein kleiner Gedenkraum im Haus eingerichtet.1990 drohte erneuter Verkauf, konnte aber durch den damaligen Amtsleiter im Kulturamt verhindert werden.

 

Seit 1995 hatte der von Charlotte Zeitschel gegründete Förderverein das Haus in Pacht und nutzte es entsprechend den Schenkungsbedingungen als Gedenk- und Begegnungsstätte. Nach dem Tod von Charlotte Zeitschel, die unter dem Dach des Fördervereins auch die Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig gründete und sich als Vorsitzende bleibende Verdienste erworben hat, arbeitete eine kleine Arbeitsgruppe im Blank-Haus. 2012/13 wurde mit der notwendigen äußeren und inneren Sanierung des Hauses, die die Neugestaltung des Gedenkraumes, die Nutzung der weiteren Räume des Hauses für Veranstaltungen und die Gestaltung der Außenanlagen einbezieht, begonnen. Die zur Verfügung gestellten Mittel, vor allem von der Gemeinde, reichten dafür nicht aus. Gefördert wurde bisher im Rahmen des Fördervereins die größere Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig. Da auch die Aufgaben beider Gedenkstätten immer spezifischer wurden, wurde im November 2019 ein eigenständiger Verein „Dr.-Margarete-Blank-Gedenkstätte Panitzsch e. V.“ gegründet, dessen Ziel der Aufbau einer antifaschistischen Erholungs- / Begegnungsstätte ist, wo die Erinnerung bewahrt wird und das Gedenken in die nächste Generation getragen wird. (2020)

 

Kontakt:

Dr.-Margarete-Blank-Gedenkstätte Panitzsch e. V.
Dr.-Margarete-Blank-Straße 9
04451 Borsdorf

 

Postadresse:
Dr.-Margarete-Blank-Gedenkstätte Panitzsch e. V.
c/o Dr. Petra Lau
Dorfstraße 37b
04451 Borsdorf OT Zweenfurth

 

Ansprechpartner*in: Dr. Petra Lau, Lars Klaus Aßhauer
Telefon/Fax: 034291-20912
Mobil: 0177-320 25 59
E-Mail: kontakt@margarete-blank-gedenkstaette.de

 

http://www.margarete-blank-gedenkstaette.de

Facebook

 

 



Freie Projektgruppe aus Leipzig mit verschiedenen Projekten und Forschung vor allem zur deutsch-jüdischen Geschichte.

Workshops mit Jugendlichen und Erwachsenen, v.a. im Projekt „ReMembering – Jüdische Lebenserinnerungen“.

 

 

Kontakt:

EnterHistory!

Brockhausstraße 10

04229 Leipzig

E-Mail: post@enterhistory.de

www: enterhistory.de

Facebook



Das Erich-Zeigner-Haus in Leipzig Plagwitz ist Zentrum und Begegnungsort für gelebte Zivilcourage und Demokratie. Mit dem ehemaligen Wohn- und Arbeitsort Erich Zeigners (1886-1949) verbindet sich lokale Verwurzelung und Tradition der sächsischen Demokratie mit zukunftsorientierten Projekten der politischen Bildung. (s. Homepage)

 

Kontakt:

 

Erich-Zeigner-Haus e.V.
Zschochersche Straße 21
04229 Leipzig

 

Telefon: 0341  8709507
E-Mail: kontakt(at)erich-zeigner-haus-ev.de
Website: Erich-Zeigner-Haus e.V.



Kontakt:

Dr. Markus Bauer

Große Wallstr. 18

02826 Görlitz

E-Mail: synagoge.goerlitz@gmx.de

Website: Förderkreis Görlitzer Synagoge



Der Förderverein Ehrenhain Zeithain e.V. unterstützt ehrenamtlich die Arbeit der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, die zur Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft gehört.

 

Kontakt:

Peter Franke

E-Mail: foerderverein.gezeithain@gmx.de

Website: Förderverein Ehrenhain Zeithain e.V.



Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen. Am Standort der HASAG, dem ehemals größten Rüstungsbetrieb Sachsens, erinnert sie exemplarisch an den Arbeitseinsatz tausender ziviler Zwangsarbeiter_innen, Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge während des Zweiten Weltkriegs im städtischen Raum.

Die Gedenkstätte steht als Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter_innen und deren Angehörige zur Verfügung, erforscht noch unbeleuchtete Aspekte des Themas und sammelt historische Zeugnisse.

Die Dauerausstellung wird ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen, Führungen, Stadtteilrundgänge und Bildungsangebote.

 

Kontakt:

Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Permoserstraße 15
D-04318 Leipzig

Telefon: +49 (0)341 – 235 2075
https://www.zwangsarbeit-in-leipzig.de

 

Außenansicht © Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

 

 

 

 



Kontakt:

Gedenkstätte Großschweidnitz e.V.
Friedhofsweg
D-02708 Großschweidnitz

Telefon: +49 (0)3585 832667
Fax: +49 (0)3585 452741
E-Mail: vorstand@gedenkstaette-grossschweidnitz..org

Website: Gedenkstätte Großschweidnitz e.V.



Wir sind eine Gruppe von Engagierten, die das Andenken an die Opfer des KZ-Außenlagers Flößberg bewahren wollen. Wir kommen aus Flößberg und Umgebung und haben im Jahr 2005 die ‚Initiative Flößberg gedenkt‘ ins Leben gerufen, aus der ein Jahr später die Geschichtswerkstatt hervorgegangen ist.

 

Kontakt:

Ansprechpartner: Stefan Walter

E-Mail: geschichtswerkstatt@web.de

www.floessberg-gedenkt.de

 



Die Geschichtswerkstatt Sachsenburg e. V. engagiert sich für die Einrichtung einer Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenburg. Dazu führt sie Rundgänge, Veranstaltungen und Workshops für unterschiedliche Zielgruppen durch.

 

Kontakt:

An der Zschopau 6

09669 Frankenberg

E-Mail: info@geschichtswerkstatt-sachsenburg.de

www.gedenkstaette-sachsenburg.de

 

Sachsenburg Gelände / Appellplatz, © Geschichtswerkstatt Sachsenburg

 

Sachsenburg, Gedenksteine Steinbruch, © Geschichtswerkstatt Sachsenburg

 

Sachsenburg, Inschrift am Parkplatz, © Geschichtswerkstatt Sachsenburg

 

Pädagogisches Material, © Geschichtswerkstatt Sachsenburg

 

Sachenburg, Projekttage, © Geschichtswerkstatt Sachsenburg

 

Sachsenburg, Blick auf den Appellplatz, © Geschichtswerkstatt Sachsenburg

 

Sachsenburg, Rundgang über das Gelände, © Geschichtswerkstatt Sachsenburg

 

Sachsenburg, Fabrik, © Geschichtswerkstatt Sachsenburg

 



Hervorgegangen aus dem 1981 gegründeten Arbeitskreis „Begegnung mit dem Judentum“ ist die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden seit 1991 als gemeinnütziger Verein in Erwachsenenbildung, Erinnerungs- und Jugendarbeit engagiert tätig. Im Sinne einer von Vielfalt, Gleichberechtigung und Achtung geprägten Gesellschaft setzt sie sich für interreligiösen Dialog und interkulturellen Austausch ein. Ein wichtiges Anliegen ist weiterhin die Vermittlung einer differenzierten Auseinandersetzung mit der Geschichte und die Übernahme daraus resultierender Verantwortung.

 

u. a. Projekt: Denkzeichen

 

Kontakt:

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V.
Schützengasse 16
01097 Dresden (im Umweltzentrum)

Ansprechpartner*in:
Jakoba Schönbrodt-Rühl (Geschäftsführerin)
Telefon: 0351/494 33 48
E-Mail: info@cj-dresden.de
Internet: www.cj-dresden.de

 

 

 



Die Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e. V. ist seit ihrer Gründung im September 1992 dem Anliegen verpflichtet, über jüdische Geschichte und Kultur in Vergangenheit und Gegenwart in großer Breite zu informieren.

 

Kontakt:

HATiKVA e. V.
Pulsnitzer Strasse 10
01099 Dresden
Telefon: +49 (0) 351 80 20 489
E-Mail: info@hatikva.de
www: hatikva.de

 

© Hatikva

 

aktuelle Projekte

Modellprojekt
“Gibts doch gar nicht… – Sensibilisierung für antisemitische Einstellungen und Diskriminierung in der Gegenwart“ mit Hilfe der Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Programm Weltoffenes Sachsen.
Im Projekt werden Methoden entwickelt, die eingefahrene antisemitische Denkmuster irritieren, zur Selbstreflexion anregen und auf die Problemlage aufmerksam machen sollen. Diese Methoden werden dann in der Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren (Lehrerinnen und Lehrer, Pädagoginnen und Pädagogen in der außerschulischen Bildung, in Organisationen der Bildung und politischen Arbeit engagierte Jugendliche und junge Erwachsene, Rentnerinnen und Rentner und andere Multiplikatoren) angewandt mit dem Ziel, die Sensibilisierung für das Phänomen Antisemitismus in unserer Gesellschaft zu erhöhen, einen Grundstock an Informationen und Fakten zu liefern, und vor allem eine Reflexion des eigenen (vermeintlichen) Wissens und den eigenen Vorurteilen und Denkmustern bei der Zielgruppe anzuregen.
Eine Reproduktion von Vorurteilen und stigmatisierenden oder diskriminierenden Bildern muss dabei unbedingt vermieden werden. Vielmehr zielt die Arbeit auf den Prozess, um die anspruchsvolle Reflexionsleistung (eigene Denkmuster und -bilder zu hinterfragen) zu gewährleisten.

Das Projekt ist verbunden mit einem ebenso strukturierten Partnerprojekt von “RomaRespekt – Lokalrecherchen & Empowerment” zum Problemfeld des Antiromaismus (Antiziganismus). Durch diese Verbindung wird gegen die gemeinsamen Grundlagen beider Ressentiments vorgegangen, die dem Sozialdarwinismus und regressiver Kapitalismuskritik verwandt sind.

Bildungsarbeit zum Thema Judentum von Grundschule bis Seniorenakademie

Arbeit an inklusiver historisch-politischer Bildung

 



Die Heilpädagogik Bonnewitz ist eine Förderschule mit angegliedertem Wohnheim. Bereits 1935 entstand hier eine ähnliche Einrichtung, welche 1941 von den Nazis geschlossen wurde. Der Leiter, Martin Kretschmer, wurde in einem Außenlager des KZ Sachsenhausen ermordet. Viele interessante Biografien von Mitarbeitenden sowie Kindern/Jugendlichen müssen noch erforscht werden. Wir fühlen uns den Wurzeln der damaligen Einrichtung verpflichtet und gehen offensiv mit dieser Geschichte um.

Im Mai 2019 konnten wir in Kooperation mit den Pirnaer Vereinen AKuBiZ e.V. und CSD Pirna e.V. einen Stolperstein für Martin Kretschmer auf unserem Gelände verlegen.

Wir haben zwei Publikationen miterarbeitet, die per Mail bei uns bestellt werden können. Zum einen ist es eine Broschüre über die Geschichte unserer Einrichtung, zum anderen Arbeitsmaterialien für eine Inklusive Erinnerungsarbeit.

Kontakt:

Steffen Richter
Martin-Kretschmer-Str. 3
01796 Pirna

www.heilpaedagogik-bonnewitz.de
heim@heilpaedagogik-bonnewitz.de

 

Arbeitsmaterialien Heilpädagogik Bonnewitz

 

 

Stolperstein Martin Kretschmer, © Heilpädagogik Bonnewitz



Das Herbert-Wehner-Bildungswerk ist ein Verein mit Sitz in Dresden, der seit 1996 politische Bildung in Form von Seminaren, Bildungsfahrten und Diskussionsveranstaltungen anbietet.

 

Unser Motto lautet: Politische Bildung für alle! Deshalb bedeutet politische Bildung für uns, Bürgerinnen und Bürger zur demokratischen Mitwirkung zu ermutigen und zu befähigen. Demokratie heißt für uns auch, sich in den Strukturen und Prozessen der Politik auszukennen, sie kritisch zu hinterfragen, öffentlich seine Meinung zu äußern und sich selbst zur engagieren.

Dafür reicht es nicht, ab und zu einen Blick in die Zeitung zu werfen. Wer politisch aktiv sein und qualifiziert und kritisch mitreden will, der braucht rhetorisches Geschick, Sachkenntnis und ein Interesse daran, über den Tellerrand hinauszublicken. All diese Fähigkeiten vermittelt das Herbert-Wehner-Bildungswerk in seinen Veranstaltungen. Dabei unterstreichen wir den Grundsatz, dass alle Formen der politischen Erwachsenenbildung freiwillig sein müssen, dass Inhalte offen und kontrovers diskutiert werden und verschiedene Meinungen auch nebeneinanderstehen dürfen.

 

Als Bildungswerk mit sozialdemokratischen Wurzeln stehen wir für Demokratie und Toleranz und bekennen uns klar gegen jegliche Form von Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit.

 

Kontakt:

Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V.

Devrientstraße 7

01067 Dresden

Telefon: 0351 8040 220

E-Mail: info@wehnerwerk.de

wehnerwerk.de

 



„Geschichte vermitteln“ ist eine – derzeit nicht aktive – Initiative beim soziokulturellen Zentrum Conne Island, die sich der Durchführung von Veranstaltungen und Projekten zur historisch-politischen Bildung widmet. Dabei wurden bisher sowohl eigene Projekte zu erinnerungspolitischen Themen durchgeführt (Geschichtsbilder), Recherchen und Bildungsangebote zum Beispiel zum Thema Antiziganismus und Geschichte der Sinti und Roma in Leipzig erarbeitet und zahlreiche Veranstaltungen zu historischen Themen organisiert.

Eine Auswahl unserer Projekte, die wir u. a. in Kooperation mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig, Weiterdenken oder der Rosa-Luxemburg-Stiftung und anderen Leipziger Projekten durchgeführt haben:

 

Wanderausstellungen mit Begleitprogramm:

„Partigiani“ Gegen Faschismus und deutsche Besatzung. Der Widerstand in Italien (2009)
Ein Bericht bei Radio Island: http://www.public-ip.org/sendung-321.html

„›Was damals Recht war…‹ – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ (2012)
https://www.stsg.de/cms/sites/default/files/u24/12042012_Programm_Leipzig_extra.pdf

„Von Auschwitz in den Harz. Sinti und Roma im KZ Mittelbau-Dora“ (2014)

„Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ (2016)

Erarbeitung von Bildungsmaterial:

Workshop zu Geschichte und Gegenwart der Antiziganismus (2010)
https://www.stsg.de/cms/stsg/veranstaltungen/workshop-antiziganismus

Ausstellungstafeln zur Geschichte der Leipziger Sinti im Nationalsozialismus (2014)

Bildungsfahrten:

Israel – im Rahmen des Projektes „Geschichtsbilder jüdischer Migrant_innen aus der ehemaligen Sowjetunion in der Bundesrepublik und Israel“ (2009)
Projekthomepage: https://geschichte.conne-island.de/
Broschüre zum Download

„Widerständige Wege – Zum Beispiel das KZ Hohnstein“, Wanderseminar zur Geschichte des Nationalsozialismus in Sachsen mit dem AKuBiZ e. V. (2017)

 

Kontakt:

Initiative „Geschichte vermitteln“
c/o Projekt Verein e.V.
Koburger Str. 3
04277 Leipzig

Ansprechpartnerin: Daniela Schmohl
E-Mail: geschichte@public-ip.org
Facebookauftritt mit ausgewählten Veranstaltungen



Die Lagerarbeitsgemeinschaft Sachsenburg wurde im Jahre 2009 gegründet und als Verein eingetragen.

Das Konzentrationslager Sachsenburg war eines der „frühen KZ“, es bestand von Mai 1933 bis August 1937 und war zusammen mit dem KZ Dachau an der Entwicklung des „KZ-Systems“ beteiligt. Es war Ausbildungslager für das Bewachungs- und Führungspersonal der SS.
In der DDR gab es hier eine Gedenkstätte, die 1990 geschlossen wurde.  Die Hauptaufgabe des Vereins ist die erneute Einrichtung einer Gedenkstätte.

 

Kontakt:
Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Sachsenburg e. V.
Bahnhofstraße 1
09669 Frankenberg
037206 – 891754 (Mi 10:00-13:00Uhr)
E-Mail: lag-sachsenburg@t-online.de

weitere Infos online beim Netzwerk Lagerarbeitsgemeinschaften



Kontakt:

Naturfreundejugend Leipzig
Brandstraße 15
04277 Leipzig

Website: Naturfreundejugend Leipzig

 

 



Das Netzwerk Tolerantes Sachsen ist eine Plattform von etwa 100 sächsischen Initiativen, Vereinen und Organisationen, die sich für die Förderung demokratischer Kultur und vielfältige Lebensweisen sowie gegen Einstellungen der Ungleichwertigkeit, Antisemitismus und Rassismus einsetzen. Das Netzwerk vernetzt und informiert Engagierten in ganz Sachsen, trägt ihre Forderungen in die Öffentlichkeit und vertritt ihre Interessen gegenüber Politik und Verwaltung. Gemeinsam stark für Demokratie und gegen Rassismus in Sachsen!

 

Koordination
Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Domplatz 5
04808 Wurzen
Ansprechpartner*in: Frank Schubert und Annegret Ode
Tel: 03425 82 999 59
Mobil: 0177 466 06 51
E-Mail: buero@tolerantes-sachsen.de
https://www.tolerantes-sachsen.de/

 

Aktuelles und Projekte

TolSax vor Ort
Die vielfältige Gesellschaft gestalten, demokratische Kultur stärken, Antisemitismus abbauen und Rassismus entlernen helfen – dafür setzen sich unsere Mitglieder ein, die zahlreichen Initiativen und Projekte in ganz Sachsen. Doch was treibt sie um? Mit welchen Problemen haben sie dabei zu kämpfen? Welche Herausforderungen müssen sie meistern? Für Antworten auf diese Fragen touren wir zu Engagierten in Sachsen. Gemeinsam schauen wir auf die aktuellen Entwicklungen in den Regionen und suchen nach Lösungen für konkrete Probleme. Eben „TolSax vor Ort“.

Publikationen
TolSaxKompakt zum Umgang mit Anfeindungen
Die Reihe „TolSaxKompakt“ liefert in knapper Form Hintergrundwissen und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit antidemokratischen Anfeindungen auf Demokratie- und Vielfaltprojekte in Sachsen.

 

 

 



Die ver.di Jugend ist mit über 100.000 Mitgliedern einer der größten Jugendverbände in Deutschland. Neben der tarifpolitischen Arbeit ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen alltäglicher Bestandteil gewerkschaftlicher Jugendarbeit. Rückblickend wird dabei das Selbstverständnis der Arbeiter*innenbewegung auf gegensätzliche Weise tangiert: Waren es doch die Arbeiter*innen, welche während des Nationalsozialismus zu den ersten Betroffenen des Terrors durch die Nazis zählten. Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass mit der Deutschen Arbeiterfront (DAF) die größte Massenorganisation innerhalb des nationalsozialistischen Regimes durch eben jene Arbeiter*innen existierte.
Vor diesem Hintergrund ist es heute umso wichtiger vor den Gefahren menschenfeindlicher Ideologien sowie Ausbeutung zu warnen, dagegen zu arbeiten und kritisch mit dem eigenen Handeln umzugehen. Als mittlerweile hauptamtlicher Teil von ver.di ist es mir ein persönliches Anliegen dies bestmöglich in meine Arbeitspraxis zu implementieren.

 

Kontakt:

https://jugend-sat.verdi.de/

 



Daniel Ristau, Radebeul

 

Seit vielen Jahren arbeite ich als freiberuflicher Historiker besonders zur Geschichte der Juden, speziell in Sachsen, sowie zur Geschichte des Nationalsozialismus.

 

Projekte:

(1) BRUCH|STÜCKE – Die Novemberpogrome in Sachsen 1938
Im Zuge der Novemberpogrome von 1938 kam es in mindestens 65 Orten auf dem Gebiet des heutigen Sachsen zu Gewalt gegen und Festnahmen von als Juden verfolgten Menschen sowie Angriffen auf ihre Wohnungen und Geschäfte. Flächendeckend wurden die Einrichtungen der jüdischen Gemeinden angegriffen, fast alle Synagogen zerstört und jüdische Friedhöfe geschändet. Mehrere Hundert Männer wurden in die Konzentrationslager Buchenwald und Sachsenhausen verschleppt.
Das Projekt recherchiert und hinterfragt diese Ereignisse, ihre Quellen und Objekte. Es fragt nach Akteuren – den Betroffenen, den Tätern und den Zuschauern – und ihren Handlungsspielräumen, der Symbolkraft und den Folgen der Ereignisse, der Erinnerungskultur und den Geschichten, die mit dem 9./10. November 1938 in Sachsen verbunden und weitergegeben werden.
Eine dreiteilige Wanderausstellung mit regionalen Schwerpunkten kann für lokale Projekte genutzt und neue Tafeln für weitere Orte können erstellt werden.

Begleitbuch: Bruch|Stücke. Die Novemberpogrome in Sachsen 1938, Leipzig 2018.

Projekthomepage mit Hinweisen und didaktischer Handreichung zur Ausstellung „BRUCH|STÜCKE“: http://bruchstuecke1938.de/

 

(2) NS|Sachsen. Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten in Sachsen 1921 bis 1945
Das wissenschaftliche Forschungsprojekt wendet sich der Geschichte des Nationalsozialismus in Sachsen ab 1921 zu. Sein Schwerpunkt liegt auf jenen Frauen und Männer, die der NSDAP und ihren Gliederungen angehörten.

 

Kontakt:

Daniel Ristau
01522-3492255
info@danielristau.de

 

 



Kontakt:

Roma Infobüro

Ludwigsburgerstraße 14

04209 Leipzig

Telefon: 0341 24785244

E-Mail: romano-sumnal@web.de

Website: Romano Sumnal e. V.



Mit der Gründung des Treibhaus e.V. im Jahr 1997 wurde das Fundament für ein soziokulturelles Angebot in Döbeln durch Jugendliche geschaffen, die nach politischen, kulturellen und sozialen Alternativen suchten. Doch es sollte einige Jahre dauern, bis Veranstaltungen durch Vereinsmitglieder organisiert und schließlich 2001 erste Räume in der Bahnhofstraße 56 erschlossen werden konnten. Seither prägten und gestalteten zahlreiche Menschen den Verein. Im Jahr 2007 wurde schließlich das Gebäude durch den Haus der Demokratie e.V. erworben, um den Fortbestand des Vereins zu sichern und Projekte langfristig zu ermöglichen. Zum Treibhaus e.V. gehören zudem seit 2003 die Skatehalle in der Roßweiner Straße und seit 2017 das Haus der Vielfalt in der Zwingerstraße 3/4, das vielen verschiedenen Gruppen und Personen Platz für Begegnung und Teilhabe bietet.

 

AG Geschichte

 

Die Geschichte der Stadt Döbeln zur Zeit des NS wurde lange nicht erzählt. Das historisch-politische Bildungsprojekt AG Geschichte des Treibhaus e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese aufzuarbeiten. Das Ziel ist die möglichst genaue Rekonstruktion der Zeit von etwa 1923 bis 1947, d.h. vom Aufstieg der nationalsozialistischen Bewegung und der schrittweise stattfindenden Radikalisierung des Alltags bis hin zum Beginn der Rüstungsproduktion und dem Einsatz von Zwangsarbeitskräften. Auch soll erforscht werden, wie sich die NS-Ideologie im Allgemeinen durch zunehmende Propaganda immer weiter ausbreitete und alltäglich wurde. Weiterhin werden die Veränderungen im Döbelner Stadtbild, Todesmärsche und die Folgen des Krieges, wie beispielsweise Flucht und Vertreibung, thematisiert. Das ehemalige jüdische Leben der Region bildet ebenfalls einen wichtigen Forschungsschwerpunkt der AG Geschichte.

 

Kontakt:

Bahnhofstr. 56,  04720 Döbeln
Tel:: +49 (0) 3431 / 60 53 17
info@treibhaus-doebeln.de

AG Geschichte



„Aus dem Gestern lernen – in der Gegenwart wirken – die Zukunft gestalten“
Seit mehr als 25 Jahren fühlt sich der VVN-BdA Leipzig e. V. diesem Leitmotto verpflichtet.
Wir sind Antifaschistinnen und Antifaschisten, jüngere und ältere, religiös gebundene und atheistische, Menschen von unterschiedlicher Herkunft und Weltanschauung.
Wir haben Gespräche mit Verfolgten geführt und von ihnen gelernt. Wir sind solidarisch und werden nicht aufhören im Kampf gegen Neonazismus, Rassismus, Antisemitismus aktiv zu sein und für eine Welt ohne Faschismus und Krieg einzutreten. Wir haben neue Mitstreiter*innen gefunden und jungen Menschen geholfen, ihre Projekte durchzusetzen.

 

Kontakt:

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Leipzig e.V.
Zschochersche Straße 21
04229 Leipzig

 

Ansprechpartner*in: Klaudia Naceur, Lars Klaus Aßhauer und Daniela Schmohl
Telefon/Fax: 0341 4934731
E-Mail: info@vvn-bda-leipzig.de

VVN-BdA Leipzig e. V.
https://www.facebook.com/VVNBdALeipzig/

 

VVN-BdA Leipzig am Ehrenhain auf dem Leipziger Südfriedhof

(Foto: Marcel Noack)

 

Seit 1.9.2020 trägt die ehemalige Gasthofbrücke
in Leipzig (Lindenau) den Namen des NS-
Widerstandskämpfers.

 

Zukunftswerkstatt des VVN-BdA Leipzig

(© Bilder VVN-BdA Leipzig e. V.)

 



Der VVN-BdA Sachsen ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Verfolgten des Naziregimes, Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern, Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Generationen.

“Die Vernichtung des Faschismus mit seinen Wurzeln, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.”

Dass dieser Schwur der befreiten Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald bis heute aktuell bleiben würde, hat damals, im April 1945, niemand geahnt. Er ist unverändert gültiges Leitmotiv der “Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten” (VVN-BdA).

Dies ist kein Zufall: Die Ursprünge der VVN sind bis in die KZs und Zuchthäuser zurückzuverfolgen. Dort entwickelten eingekerkerte Hitler-Gegnerinnen und -Gegner Pläne für ein von den Nazis befreites, antifaschistisches, demokratisches und friedfertiges Deutschland, als andere noch “Sieg Heil!” schrien.

Die Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstandes, die Überlebenden der nazistischen Konzentrationslager gründeten kurz nach Ende des Krieges die VVN. Aus den unmittelbar nach der Befreiung entstandenen Häftlingskomitees und Ausschüssen “Opfer des Faschismus” bildeten sich zunächst auf regionaler Ebene die “Vereinigungen der Verfolgten des Naziregimes”. Im März 1947 schlossen sie sich in Frankfurt am Main zum gesamtdeutschen “Rat der VVN” zusammen.

 

Kontakt:

Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Sachsen e. V.

Strehlener Straße 14
01069 Dresden

Telefon: 0351 / 490 19 03

Internet: www.vvn-bda-sachsen.de

E-Mail: kontakt@vvn-bda-sachsen.de

http://facebook.com/VVNBdASachsen

 

Ansprechpartner: Silvio Lang, Wolfgang Engel, Dr. Ingrid Heyser, Lars Klaus Aßhauer, Uwe Hirschfeld