
Liebe Mitglieder der sLAG, liebe Freund*innen, liebe Interessierte,
„Was geht mich das an, was vor so langer Zeit passiert ist?!“ Ich blicke in skeptische Gesichter junger Menschen, die mich im Geschichtsunterricht mit dieser – durchaus berechtigten – Frage konfrontieren. Auch wenn sie nicht immer offen ausgesprochen wird, ist sie für nicht wenige Schüler*innen Teil ihrer Grundhaltung gegenüber dem Fach Geschichte. Bestärkt wird diese Sichtweise durch die Art und Weise, wie Geschichte häufig vermittelt wird: als Abfolge klar voneinander abgegrenzter Epochen, die in sich abgeschlossen scheinen und mit der Gegenwart kaum etwas zu tun haben. Auf das Deutsche Kaiserreich folgt die Weimarer Republik, darauf der Nationalsozialismus, danach die Teilung Deutschlands und schließlich die Wiedervereinigung. Nicht selten endet der Geschichtsunterricht an genau diesem Punkt und spart jene Jahrzehnte aus, die bis in unsere unmittelbare Gegenwart reichen. So verfestigt sich der Eindruck, Geschichte sei vor allem eine Angelegenheit der Vergangenheit.
Eine solche Darstellung mag aus Schüler*innenperspektive praktisch sein, weil sie sich gut für Klassenarbeiten und Klausuren lernen lässt. Sie taugt jedoch kaum dazu, historische Kontinuitäten sichtbar zu machen. Gerade diese Kontinuitäten sind es aber, mit denen junge Menschen heute konfrontiert sind – etwa wenn rechte Ideologien auf Social Media, im Alltag, auf dem Schulhof, im Sportverein oder im familiären Umfeld präsent werden. Geschichte ist eben nicht einfach vorbei. Sie wirkt fort, verändert ihre Erscheinungsformen und bleibt in gesellschaftlichen Strukturen, Diskursen und Gewalterfahrungen wirksam.
Darauf verweist auch der Untertitel „Die 90er sind zurück“ der zweiten Staffel der 2023 und 2024 erschienenen Podcast-Reihe „Springerstiefel“. Doch genau darin liegt ein Problem. Die Formulierung suggeriert, rechte Gewalt sei nach den 1990er Jahren abgeflaut und kehre nun nach einer längeren Phase der Ruhe zurück. Einen ähnlichen Effekt hat auch der Begriff der Baseballschlägerjahre, der auf einen 2019 von Christian Bangel veröffentlichten Tweet zurückgeht. Auch er legt nahe, rechte Gewalt sei vor allem ein Phänomen der 1990er Jahre gewesen. Für jemanden wie mich, der sich seit 1997 in der Punk-Szene bewegt, ist das schwer nachvollziehbar. Die 90er können nicht zurückkehren, wenn sie nie wirklich verschwunden waren. Mein Freundeskreis und ich erleben rechte Gewalt seit Jahrzehnten als wellenförmig verlaufendes Phänomen: Phasen, in denen Anfeindungen, Bedrohungen, Sachbeschädigungen und körperliche Übergriffe zunehmen, verdichten sich, flauen ab und werden von neuen Phasen der Eskalation abgelöst. Gleichwohl bleibt unstrittig, dass rechte Gewalt in den 1990er Jahren einen besonders erschreckenden, mörderischen Höhepunkt erreicht hat, der sich in dieser Form nicht einfach mit den folgenden Jahrzehnten gleichsetzen lässt.
Trotz dieser Kritik bin ich Bangel dankbar, weil der Begriff der Baseballschlägerjahre einen öffentlichen Raum für die Auseinandersetzung mit rechter Gewalt in Deutschland geschaffen hat. Dieser wurde inzwischen auch literarisch gefüllt – etwa durch Romane wie „Als wir träumten“ von Clemens Meyer, „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ von Manja Präkels, „Wir waren wie Brüder“ von Daniel Schulz oder „Mit der Faust in die Welt schlagen“ von Lukas Rietzschel. Auch der erwähnte Podcast ist trotz seines reißerischen und irreführenden Untertitels hörenswert, weil er Betroffene rechter Gewalt in den Mittelpunkt stellt. Genau darin liegt seine Stärke: Er wiederholt nicht den fatalen Fehler, der in der medialen Berichterstattung über den selbsternannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ so lange gemacht wurde, als nahezu ausschließlich das Täter*innen-Kerntrio im Zentrum stand.
Begriffe wie Baseballschlägerjahre, die literarische Auseinandersetzung mit rechter Gewalt oder Formate wie „Springerstiefel“ machen sichtbar, was der Geschichtsunterricht allzu oft schuldig bleibt: Er lässt den Nationalsozialismus 1945 enden und versäumt es, die Kontinuität rechter Ideologie und rechter Gewalt bis in die Gegenwart hinein zu vermitteln. Dabei ist dieser Zusammenhang offensichtlich. Der NSU trug die Selbstbezeichnung „nationalsozialistisch“ nicht zufällig. Und er blieb nach seiner Flucht von Jena nach Chemnitz und später nach Zwickau keineswegs die einzige Gruppe, die in dieser ideologischen Tradition stand. Gerade mit Blick auf Sachsen ließen sich zahlreiche Beispiele nennen: „HooNaRa“, die „Skinheads Sächsische Schweiz“, die Kameradschaft „Sturm 34“ im Raum Mittweida, „Revolution Chemnitz“ oder jüngst „Chemnitz Revolte“. Hinzu kommen die rassistischen Ausschreitungen in Freital und Heidenau 2015 oder in Chemnitz 2018 sowie mindestens 19 Menschen, die seit 1990 allein in Sachsen durch rechte Täter*innen ermordet wurden.
Die Wurzeln solcher Entwicklungen liegen in menschenverachtenden Haltungen und Ideologien, die weit zurückreichen – mindestens bis in die Zeit des Nationalsozialismus, teilweise aber auch bis ins Deutsche Kaiserreich. Wenn wir die eingangs gestellte Frage, was Geschichte mit uns selbst und mit der Gegenwart zu tun hat, sinnvoll beantworten wollen, dann dürfen sich Geschichtsunterricht und Geschichtsvermittlung nicht mit der bloßen Vermittlung von Fakten begnügen. Es muss viel stärker darum gehen, Kontinuitäten, Brüche und Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Das betrifft auch die Arbeit von Gedenkstätten, Initiativen und Vereinen, die sich mit der Aufarbeitung des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen befassen. Wie wichtig diese Perspektive ist, wurde unter anderem im Workshop „Rechte Gewalt nach 1945 erinnern“ deutlich, der im Rahmen der 13. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz im März 2026 in Hamburg stattfand. Die dort vorgestellten Projekte zeigten, dass die Auseinandersetzung mit rechter Gewalt bis in die Gegenwart hinein häufig zusätzliche Expertise erfordert – eine Expertise also, die über die Beschäftigung mit dem historischen Nationalsozialismus hinausgeht und sich gezielt mit der extremen Rechten der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart befasst.

Workshop „Rechte Gewalt nach 1945 erinnern” auf der Gedenkstättenkonferenz in Hamburg. Foto: SHGL Iris Groschek
Vor diesem Hintergrund erscheint es umso sinnvoller, die Möglichkeiten des sLAG-Netzwerks zu nutzen, um Kooperationen mit jenen Mitgliedern einzugehen, die über genau diese Expertise verfügen. So können Bildungsformate entstehen, in denen nicht nur die historischen Ursprünge, sondern auch die Kontinuitäten und Veränderungen der extremen Rechten bis in die Gegenwart herausgearbeitet werden. Nur so lässt sich überzeugend vermitteln, dass rechte Ideologien auf eine lange und erschreckend wirkmächtige Tradition zurückblicken – eine Tradition, auf die sich die heutige extreme Rechte weiterhin bezieht. Sie ist deshalb nicht schon wieder, sondern immer noch eine ernst zu nehmende Bedrohung für die freie Entfaltung sowie für die körperliche und psychische Unversehrtheit vieler Menschen.
Jan Sobe, Sprecher*innenrat der sLAG
Es wird endlich Frühling! Nach den kurzen Tagen bringen Sonnenstrahlen, Märzenbecher und hier in Leipzig der Bärlauch neue Energie. Entsprechend gut gestimmt sind wir am letzten Wochenende zu unserer jährlichen Klausur mit den Sprecher*innen und dem Vorstand unseres Fördervereins aufgebrochen. Bevor es an die schwereren Themen zur weiteren Arbeit der Gremien ging, haben wir Annemarie Kelpe und Anna Voigt vom Projekt „DenkMal Todesmarsch Mülsen Eibenstock 1945“ besucht. In Mülsen St. Micheln existierte vom 27.01.1944 bis zum 13.04.1945 eines der vielen Außenlager des KZ Flossenbürg. Insgesamt über 1.000 Häftlinge leisteten dort für die Erla Maschinenfabrik GmbH Zwangsarbeit. Wir bedanken uns für den herzlichen Empfang, die sachkundige Führung durch die Fabrik und das Gelände sowie die wichtigen Einblicke in drei Jahre intensiver Projektarbeit!

Links: Anna Vogt (l) und Annemarie Kelpe (r) stellen das Projekt und das Gelände vor. Rechts: Der Keller – heute Industrie-Lagerraum, 1944 Schlaf- und Aufenthaltsraum der Zwangsarbeiter*innen.
Nach Wochen der Planung stehen nun die Stationen unserer sachsenweiten Tour mit der Wanderausstellung „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“ von Mai bis November fest. Die Ausstellung des Kooperationsverbunds des Forschungsprojekts #LastSeen. Bilder der NS-Deportation macht die Fotografien der Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sinti* und Roma* sichtbar und ermöglicht es den Besucher*innen, sich mithilfe digitaler Anwendungen intensiv mit ihnen auseinanderzusetzen. Mit der kompakten und interaktiven Wanderausstellung wird ein zusätzlicher Zugang zu diesen Bildern eröffnet.
Ein besonderer Fokus liegt auf den zahlreichen Zuschauer*innen, die auf den Fotografien zu sehen sind. Die Ausstellung regt dazu an, sich mit deren Rolle in der Erinnerungskultur auseinanderzusetzen. Wir haben Dr. Alina Bothe (Projektleiterin, Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg) eingeladen, in einer digitalen Veranstaltung zum Forschungsprojekt #LastSeen Bildatlas, der Ausstellung sowie einem Online-Game zu referieren – save the date: 14.04.2026, 18 Uhr! Alle Tourdaten sowie begleitende Veranstaltungen veröffentlichen wir auf der Projektseite Wanderausstellung „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“.
Am 25.04.2026 steht der sLAG ihr jährliches Landesweites Arbeitstreffen ins Haus, bei dem wir den neuen Sprecher*innenrat wählen, insbesondere aber einiges an Herausforderungen zu diskutieren ist. So betreffen die Neueinführung der Extremismusklausel, rechtsstaatlich problematisch und gerade in diesen Zeiten des Erstarkens autoritärer Kräfte politisch folgenschwer, und der radikale Rückbau des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ nicht nur auch die Strukturen unseres Netzwerks, sondern bedrohen zivilgesellschaftliches Engagement und damit das Fundament unserer Demokratie insgesamt. Lest dazu gern die jüngst veröffentlichte Stellungnahme des Netzwerks Tolerantes Sachsen.
Auch der nächste sächsische Doppelhaushalt wirft schon lang Schatten voraus und dominiert unserer derzeitigen Gespräche mit sächsischen Politiker*innen.
Kurz nach unserem ersten Gespräch mit Martin Dulig (SPD) am 22.01.2026 gab es schon Ende Januar einen Vorgeschmack auf die erneut wacklige, auskömmliche Finanzierung unserer Arbeit, als das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus kurzfristig eine Haushaltssperre von 10 % für das Jahr 2026 verkündete. Dieser Alleingang des Ministeriums wurde nach Kritik aus Politik und Öffentlichkeit nach nur wenigen Tagen wieder gestoppt, die ausgesendete Botschaft allerdings ist angekommen.
Auch im Gespräch mit Claudia Maicher (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) am 05.03.2026, wo es u.a. um Aktuelles zum ehemaligen „HASAG“-Gebäude in der Kamenzer Straße und die sächsische Bewerbung als Standort eines Yad Vashem-Bildungszentrums ging, war der Haushalt 2027/28 Thema und klar, dass wir uns auf noch schwierigere Zeiten einstellen müssen. Umso wichtiger ist es, unsere Forderungen zu formulieren und den Fuß in der Tür zur Kommunal- und Landespolitik zu behalten. Wir bleiben dran!
Während neue Projekte beginnen, finden andere allmählich ihr Ende. Die von der sLAG mit organisierte Veranstaltungsreihe „Nach der Generation Aufarbeitung – Geschichte, Gegenwart und Zukunft der NS-Gedenkstätten” befindet sich im Endspurt. Vier erfolgreiche Veranstaltungen fanden in den letzten Monaten in Köln, Jena, Leipzig und Hamburg statt, nun stehen noch zwei Abende in Berlin auf dem Programm. Die nächste Podiumsdiskussion am 28.04.2026 im „Dokumentationszentrum Topographie des Terrors“ wird sich mit dem Thema „Wessen Leid zählt?“ mit Opferkonkurrenzen beschäftigen und mit dem Thema Gedenkstätten als „Orte gesellschaftlicher Auseinandersetzung?“ findet die Gesprächsreihe am 13.05.2026 ihren Abschluss. Wir freuen uns sehr, diese Veranstaltungen mit ermöglicht zu haben und empfehlen allen Leser*innen gern, verpasste Podiumsdiskussionen auf dem Youtube-Kanal der Veranstaltungsreihe nachträglich anzuschauen.
Auf Bundesebene ging im November vergangenen Jahres eine langanhaltende Diskussion zu Ende. Die Gedenkstättenkonzeption des Bundes wurde per Kabinettsbeschluss verabschiedet. Mittlerweile sind 15 Jahre seit der letzten Aktualisierung vergangen. Seitdem hat sich viel verändert. Neue Herausforderungen im Bereich des baulichen Substanzerhalts, der Sammlungen und der Digitalisierung und ein massiver Angriff auf Erinnerungsorte durch das Erstarken der extremen Rechten sind als Themen dazugekommen. Gleichzeitig ist die Landschaft der Gedenkstätten, Dokumentationszentren, Lern- und Erinnerungsorte pluraler aufgestellt. Bundesweite Netzwerk-, Qualifizerungs- und Austauschstrukturen wurden bisher ebenso wenig als notwendige Werkzeuge der Stabilisierung und Weiterentwicklung der Gedenkstätten bedacht, wie die Ausdifferenzierung der Förderrichtlinien. Die ausdauernde Diskussion mit der ehemaligen Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) Claudia Roth (Grüne) konnte zwar unter der Ampel-Koalition nicht mehr beendet werden, aber unter dem neuen BKM Wolfram Weimer wurde die Konzeption relativ schnell und ohne weitere öffentliche Debatte verabschiedet. Eine wichtige Änderung innerhalb der Konzeption war die Entscheidung von Weimer, den Bereich der Erinnerung an die deutschen Kolonialverbrechen aus der Gedenkstättenkonzeption wieder herauszunehmen. Formal soll es eine eigene Konzeption für diesen Erinnerungsbereich geben. Allerdings gab es u.a. vom Verband der Gedenkstätten in Deutschland (VGD) Kritik an dieser Entscheidung. Auch Migrationsgeschichte und die Erinnerung an die Opfer rechter Gewalt nach 1945 sind mittlerweile komplett aus dem Bereich der Gedenkstättenförderung herausgenommen.
Die heiß geführten öffentlichen Debatten hatten jedoch einen positiven Nebeneffekt. Die bisher eher losen Verbindungen zwischen den Erinnerungsakteur*innen zum NS, DDR und Kolonialismus wurden durch konkrete Gespräche und Vernetzungsveranstaltungen ersetzt.

Zeitstrahl auf dem Vernetzungtreffen Geschichtskultur. Foto: Jonas Kühne
Mit zwei aufeinander folgenden Tagungen Mitte März in Hamburg wurde ein wichtiger Meilenstein innerhalb der Erinnerungslandschaft erreicht. Zunächst trafen sich die bundesweiten Zusammenschlüsse der einzelnen Bereiche im Kulturzentrum Kampnagel zu ihren jährlichen Mitgliederversammlungen. Direkt darauf folgte die 13. bundesweite Gedenkstättenkonferenz. Unter dem Thema „Verflechtungsgeschichten“ wurden Ansätze einer integrierten, intersektionalen Aufarbeitung von unterschiedlichen Verbrechensgeschichten debattiert. Im Anschluss nahmen über 300 Personen an der Vernetzungstagung „Geschichtskultur“ teil. Sie debattierten kritisch zum Stand der deutschen Erinnerungskultur, über Aus- und Einschlüsse von Themen und Opfergruppen. Gleichzeitig war es ein inspirierender Raum des solidarischen Austauschs, der diversen Perspektiven und ein Ort für neue Kooperationen und Projekten. Neben den bereits genannten Akteur*innen aus den Bereichen der Erinnerung an die Verbrechen des NS, der DDR und des deutschen Kolonialismus, waren auch Vertreter*innen der Migrationsgeschichte, der Erinnerung an die Opfer rechter Gewalt nach 1945 sowie eine Reihe künstlerisch arbeitender Personen aktiv an den Diskussionen beteiligt. Für die sLAG nahmen Josephine Ulbricht, Mitarbeiterin der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig, und unser Referent und Vorstand des Verbandes der Gedenkstätten (VGD) Jonas Kühne als Delegierter an den Veranstaltungen teil.
Wir wünschen erholsame Ostertage und eine gute Zeit bis zum nächsten sLAG-Newsletter Anfang Juni.
Jane Wegewitz, Birte Sedat und Jonas Kühne aus der Fachstelle für NS-Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung
Mit Freude begrüßen wir die zwei ersten Neumitglieder 2026. Zu uns gestoßen sind das Projekt „Spurensuche“ der Sächsischen Jugendstiftung, das Gruppen junger Menschen dabei unterstützt, lokale Geschichte forschend zu erschließen und Bezüge zur Gegenwart herzustellen. Außerdem ist der Ariowitsch-Haus e.V. nun Teil der sLAG. Der Verein gestaltet ein breites Programm zu jüdischer Kultur und Tradition und verbindet unter den Säulen „Kultur“, „Bildung“ und „Begegnung“ Menschen offen und inklusiv. Mit dem dort angegliederten Fachnetzwerk gegen Antisemitismus verbindet uns eine mittlerweile mehrjährige Zusammenarbeit. Herzlich willkommen!
Claudia Jerzak, Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof
Renate Aris erhält das Bundesverdienstkreuz: Die 90-jährige Schoa-Überlebende Renate Aris erhielt am 3. März für ihr Engagement als Zeitzeugin das Bundesverdienstkreuz. In der Begründung der Sächsischen Staatskanzlei heißt es, sie sei „Brückenbauerin und gefragte Ratgeberin in der gesellschaftspolitischen Jugendbildung“ und verleihe „der Mahnung ›Nie wieder ist jetzt‹ eine starke, persönliche Stimme“. Zudem widmete sie sich intensiv dem Wiederaufbau der Jüdischen Gemeinde Chemnitz und der Integration jüdischer Zuwanderer, insbesondere durch den von ihr mitbegründeten Jüdischen Frauenverein.

Ministerpräsident Michael Kretschmer überreicht den Verdienstorden der Bundesrepublik an Renate Aris aus Chemnitz. Foto: Nikolai Schmidt
Renate Aris ist darüber hinaus Mitbegründerin des Förderkreises Alter Leipziger Bahnhof Dresden und reiste in den vergangenen vier Jahren zum Teil wöchentlich für zahlreiche Veranstaltungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeitstermine oder Förderkreistreffen von Chemnitz nach Dresden – neben Gesprächsterminen mit Schulklassen. Stadt- und Landespolitik wissen deswegen um ihren großen Wunsch: „Ich wünsche mir sehnlichst, zu erleben, das Band zur Eröffnung einer Gedenkstätte an diesem Ort zu durchtrennen.“
Der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof würdigt ihr kontinuierliches Engagement: „Renate Aris hat mit einigen Mitstreiter*innen die Initiative für den Gedenkort am Alten Leipziger Bahnhof gegründet. Auf dem holprigen Weg bis zur Eröffnung der Gedenk- und Begegnungsstätte brauchen wir weiterhin ihre Unterstützung. Ihre Verfolgungserfahrungen kann sie jüngeren und älteren Generationen sehr authentisch vermitteln – und Wissen über Ausgrenzungsstrategien und Abwertungsideologien sowie Empathie für die Betroffenen werden aktuell immer dringender benötigt. Wir danken Renate Aris sehr herzlich für ihr unermüdliches Engagement.“
Renate Aris wurde 1935 in Dresden geboren. Gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder erfuhr sie während des Nationalsozialismus antisemitische Entrechtung und Verfolgung. Am 16. Februar 1945 sollte die Familie in ein Konzentrationslager deportiert werden. Die alliierten Luftangriffe auf Dresden vom 13./14. Februar retteten der Familie das Leben. 20 Familienangehörige wurden in der Schoa ermordet. Renate Aris und ihr Bruder Heinz-Joachim engagierten sich in der ehemaligen DDR für die jüdische Gemeinschaft. Renate Aris war außerdem von 1988 bis 2003 stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Chemnitz, Mitbegründerin des Jüdischen Frauenvereins und Präsidiumsmitglied des Landesverbands Sachsen der Jüdischen Gemeinden.
Artikel der „Jüdischen Allgemeine” zur Ordensverleihung.
André Lang erhält die Ehrenmünze der Landeshauptstadt Dresden: André Lang wurde am 21.03. durch Oberbürgermeister Dirk Hilbert als einer von zehn ehrenamtlich Engagierten für „seinen vorbildlichen Einsatz für Demokratie und jüdisches Leben sowie für sein unermüdliches Engagement für den Erhalt des Gedenkortes Alter Leipziger Bahnhof Dresden“ mit der Ehrenmünze der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet. Die Ehrenmünze ist nach der Ehrenbürgerschaft und der Ehrenmedaille die dritthöchste Auszeichnung der Landeshauptstadt Dresden.
Die Laudatorin Maria Noth, Geschäftsführerin der Stiftung Frauenkirche, würdigte, dass André Lang geholfen habe, „einen vergessenen Ort sichtbar zu machen und ins Bewusstsein unserer Stadt zu holen“. Der Alte Leipziger Bahnhof „ist schon heute zum Gedenkort geworden“. Gerade aufgrund seiner familiären Erfahrung von nationalsozialistischer Verfolgung und Exil in Großbritannien sei sein vielfältiges Engagement u. a. gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus in den Bündnissen Herz statt Hetze und Dresden-Nazifrei, im Förderkreis/Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e. V. sowie in der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, im Beirat der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden sowie im Beirat von TACHELES – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen nicht selbstverständlich.
Der Förderkreis dankt André Lang dafür, dass er mit unerschöpflicher Energie und stets solidarisch als Ideengeber, Gestalter und Multiplikator für den Alten Leipziger Bahnhof ein- und auftritt und so die Entwicklung und Etablierung des Gedenkortes trotz vielzähliger Hürden stetig vorantreibt.
André Lang nahm die Auszeichnung, wie er sagte, stellvertretend für Dresden-Nazifrei, Herz statt Hetze und den Förderkreis ALB entgegen.
Im anschließenden Eintrag in das Buch der Stadt wiederholte André Lang seinen Wunsch, dass die Gedenkstätte im sanierten Alten Leipziger Bahnhof eröffnet werden möge.
Pressemitteilung zur Verleihung der Ehrenmünze auf der Dresdner Website
Claudia Jerzak, Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof
In der Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ am Alten Leipziger Bahnhof beschäftigen sich interessierte Einzelpersonen, erinnerungskulturelle Initiativen und Fachexpert*innen mit der Bedeutung des Alten Leipziger Bahnhofs im Nationalsozialismus als Deportationsort, Ort der Kriegslogistik und Knotenpunkt des NS-Verfolgungs- und Vernichtungssystems.

Luftaufnahme des Güterbahnhofs Dresden-Neustadt, um 1930. © SLUB Dresden, Fotothek
Als Knotenpunkt der Deportationen ist der Alte Leipziger Bahnhof historischer Endpunkt der lokalen antisemitischen und rassistischen Ausgrenzung und Verfolgung und zugleich Ausgangspunkt für die heutige erinnerungskulturelle Beschäftigung mit den nationalsozialistischen Verbrechen. Der ehemalige Güterbahnhof ist Teil des „Gedenkareals Dresdner Norden“, einem Ensemble aus Orten der nationalsozialistischen Verfolgung und Ausbeutung. Hierzu gehören das „Judenlager“ Hellerberg, das Goehle-Werk der Zeiss Ikon AG als Ort der Zwangsarbeit und das Fabrikgelände der Firma Rheostat.
Ziel ist es, Verfolgung, Ausbeutung und Vernichtung anhand exemplarischer Biografien von Opfern, Täter*innen und Unterstützer*innen sichtbar zu machen.
Im Zeitraum von April bis November 2026 finden in einem zweiwöchentlichen Turnus Austauschtreffen statt. Diesen Treffen sind Projektvorstellungen von langjährig engagierten Initiativen vorangestellt, die Einblicke in ihre Forschungsfragen, ihre Recherchen, Quellen und Vermittlungsangebote geben.
Die Auftaktveranstaltung findet mit einem Rundgang über das Gelände und einer Einführung in die Geschichte des Alten Leipziger Bahnhofs am 14. April statt. Weitere Veranstaltung sind unter Punkt 4. hier im Newsletter zu finden sowie auf der Projektseite Geschichtswerkstatt Knotenpunkt Deportationen Dresden.
Das Koordinationsteam des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus
Wir laden Sie und euch herzlich zur 14. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen zum Thema „Allyship – Solidarität, Repräsentation und Verantwortung“ am 21.04.2026 von 9:30 bis 16:30 Uhr in die Räumlichkeiten des Kulturforums Görlitzer Synagoge (Otto-Müller-Straße 3, Görlitz) ein.
Der Schwerpunkt der Tagung liegt auf dem Themenkomplex „Allyship – Solidarität, Repräsentation und Verantwortung“.
„Allyship“ bezeichnet die Solidarität und das Verbündet-Sein mit marginalisierten Gruppen. Das Konzept stammt aus dem Englischen, wird vorwiegend im Aktivismus, in der politischen Bildungsarbeit und in der Wissenschaft verwendet und kann sich auf jegliche Unterdrückungsstrukturen beziehen, seien es bspw. Sexismus, Rassismus, Ableismus oder Antisemitismus. Als „Allies“, zu Deutsch Verbündete, werden dabei stets Menschen bezeichnet, die nicht nur engagiert sind, sondern sich hinsichtlich der jeweiligen Form der Diskriminierung in einer relativ privilegierten Position befinden. Im Fall von Antisemitismus bezeichnet „Allies“ dementsprechend nichtjüdische Personen, die sich in der Antisemitismusbekämpfung und/oder für die Stärkung jüdischen Lebens einsetzen. In Deutschland ist dies für die überwiegende Mehrheit der in diesen Feldern engagierten Menschen der Fall, so auch in Sachsen und in unserem Netzwerk.
Was bedeutet es nun aber in einem praktischen Sinne, Ally zu sein? Welche Verantwortung geht mit dem Begriff einher, und wie kann ihr gerecht geworden werden? An wessen Perspektiven sollte ein Verständnis von „Allyship“ ausgerichtet sein? Und welche Rolle spielen unsere jeweiligen Positionen für die Repräsentation jüdischen Lebens und jüdischer Interessen?
All diese Fragen sind von grundlegender Bedeutung für unsere Arbeit und unser Engagement, doch existieren bisher kaum Räume, in denen sie thematisiert werden. Unsere nächste Tagung will sich daher genau diesen Anliegen widmen und eine stärkere Auseinandersetzung mit positionssensibler Arbeit anregen.
Die Tagung wird mit einem Podiumsgespräch zum Schwerpunktthema eröffnet, inklusive Frage- und Gesprächsrunde mit dem Publikum. Unsere Podiumsgäste sind Laura Cazés (Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.), Dr. Nora Pester (Hentrich & Hentrich Verlag, Sprecherin für Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen) und Frank Seibel (Leiter des Kulturforums Görlitzer Synagoge). Im zweiten Teil des Tages, nach der Mittagspause, folgt eine Arbeitsgruppenphase, in der Sie sich vertieft mit verschiedenen Unterthemen befassen können. Zum Ausklang bietet Herr Frank Seibel schließlich eine kurze Vorstellung der Geschichte der Görlitzer Synagoge an.

Die Via Sacra der Görlitzer Synagoge. Foto: Ariowitschhaus
Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird ein Mittagessen mit veganen und vegetarischen Optionen geben. Eine detaillierte Übersicht über den Tagesablauf und das Programm finden Sie auf unserer Website.
Für Ihre Anmeldung senden Sie uns einfach eine kurze E-Mail an fachnetzwerk@ariowitschhaus.de, inklusive der Nennung der von Ihnen präferierten AG sowie eines Zweitwunsches.
Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung und hoffen, Sie zahlreich in Görlitz begrüßen zu dürfen.
Die Sprecher*innen des Netzwerks Tolerantes Sachsen
Das 21. Landestreffen des Netzwerks Tolerantes Sachsen findet in Meißen statt – und dazu laden wir euch herzlich ein! Gemeinsam richten wir den Blick nach vorn: Wie bleiben wir als Zivilgesellschaft handlungsfähig, resilient und engagiert? In Workshops sprechen wir über Angriffe auf gemeinnützige Vereine, unsere Vernetzung nach Mittel- und Osteuropa, Sponsoring sowie über Ideen für tragfähige und stabile Strukturen. Engagierte aus Meißen geben Einblicke in ihre aktuelle Situation vor Ort. Außerdem tauschen wir uns darüber aus, wie ein gutes Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt gelingen kann. Herzlich eingeladen sind alle Personen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich in Sachsen für ein demokratisches und an den Menschenrechten orientiertes Zusammenleben einsetzen. Eine Anmeldung ist bis zum 17.04.2026 möglich, die Plätze sind begrenzt. Alle weiteren Infos findet ihr auf der Projektseite des 21. TolSax Landestreffen.

Die Gedenkstätten an den Orten nationalsozialistischer Verbrechen sind heute fester Bestandteil der Geschichtskultur und Sozialisation junger Menschen in Deutschland. In der alten Bundesrepublik wurden sie gegen erhebliche gesellschaftliche und politische Widerstände durchgesetzt. Wer waren die Menschen, die sich für diese Orte engagierten? Was trieb sie an, und wie beeinflussten diese Prägungen die von ihnen entwickelte pädagogische Praxis? Ulrike Löffler zeigt, wie sich Gedenkstättenarbeit in Westdeutschland ausgehend vom Reflexionsstand der 1970er Jahre und als Folge der verstärkt ab 1980 eingerichteten Gedenkstätten entwickelte. Im Mittelpunkt stehen Begründungen, Ansätze, Ziele und Methoden aus der formativen Phase der Gedenkstättenpädagogik. Angesichts schwieriger Rahmenbedingungen entfaltete sich eine heterogene, stark von den jeweiligen Akteur*innen abhängige Praxis, die Löffler erstmals übergreifend analysiert und anhand der KZ-Gedenkstätten Dachau und Neuengamme vertiefend betrachtet. Die Autorin leistet damit Grundlagenforschung zur Entwicklung und Pädagogik der Gedenkstätten. Mit dem Blick zurück auf die Anfänge lädt sie zur selbstreflexiven Weiterentwicklung der Gedenkstättenpädagogik ein.
Das Buch ist analog im Buchhandel und kostenlos digital verfügbar: Wallstein Open Library. Eine Besprechung des Forschungsprojektes findet sich im Gedenkstättenrundbrief (PDF).

Unser nächster regulärer Newsletter erscheint im Juni 2026. Bis dahin veröffentlichen wir Termine, Mitteilungen und Kurznachrichten unter www.slag-aus-ns.de, bei Facebook, bei Bluesky und bei Mastodon
22.05.2026
Redaktionsschluss Newsletter Juni 2026
Hier finden Sie interessante Veranstaltungen unserer Mitglieder und der Fachstelle. Bitte informieren Sie sich auch auf den Websites der Veranstalter*innen über den aktuellen Stand und Anmeldemodalitäten.
APRIL
01.04.–31.07.26
Ausstellung
„Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“
Ort: Capa-Haus, Jahnallee 61, Leipzig
Details: Capa-Haus
03.04.26, 11:00 Uhr + 06.04.26, 15:30 Uhr
Führung
„Spurensuche in und um den ehemaligen Justizkomplex”
Ort: Gedenkstätte, Münchner Platz 3, Dresden
Details: Gedenkstätte Münchner Platz
06.04.26, 19:00 Uhr
Podiumsgespräch
„Zwischen Emanzipation und Verfolgung – Die Entwicklung jüdischer Gemeinden in der Oberlausitz ab Mitte des 19. Jahrhunderts”
Ort: Kulturforum Görlitzer Synagoge, Otto-Müller-Str. 3, Görlitz
Details: Kulturforum Görlitzer Synagoge
08.04.26, 14:00 Uhr
Eröffnungsveranstaltung (Ausstellung vom 03.–21.04.26)
#StolenMemory
Ort: Stadtgarten Aue-Bad Schlema, Goethestr. 5A, Aue-Bad Schlema
Details: Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V.
11.04.26, 11:00 Uhr
Stadtteilrundgang
„NS-Zwangarbeit in Volkmarsdorf”
Treffpunkt: Neustädter Markt, Leipzig
Details: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
11.04.26, 14:00 Uhr
Führung
„Der Anstaltsfriedhof und die Gedenkstätte Großschweidnitz”
Ort: Gedenkstätte, Friedhofsweg 1, Großschweidnitz
Details: Gedenkstätte Großschweidnitz
12.04.26, 11:00 Uhr
Antifaschistische Fahrradtour
Ort: Treffpunkt an der Grafitti Wand im Rabet, Leipzig
Details: VVN-BdA Leipzig
12.04.26, 14:00 Uhr
Führung
„Der Anstaltsfriedhof und die Gedenkstätte Großschweidnitz”
Ort: Gedenkstätte, Friedhofsweg 1, Großschweidnitz
Details: Gedenkstätte Großschweidnitz
12.04.26, 14:00 Uhr
Führung
„Das Gesicht der Leipziger Rüstungsproduktion war weiblich. Das KZ-Außenlager HASAG Leipzig”
Ort: Gedenkstätte für Zwangsarbeit, Permoserstr. 15, Leipzig
Details: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
13.04.26, 19:00 Uhr
Gespräch & Musik
„Hans Breuer – Erinnerungen in der zweiten Generation”
Ort: Vereinshalle Mülsen St. Niclas, Schachtstr. 4, Mülsen
Details: Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V.
14.04.26, 10:00 Uhr
Gedenken
„Jom haScho’a – Holocaust‑Gedenktag”
Ort: Neuer Israelitischer Friedhof Leipzig, Delitzscher Str. 224, Leipzig
Details: Ariowitsch-Haus e.V.
14.04.26, 14:00 Uhr
Einweihung
„Der Gedenkort am ehemaligen NS-Militärgefängnis Brückenkopf in Torgau”
Ort: Gedenkort Brückenkopf, Alte Landstr. am Brückenkopf, Torgau
Details: Erinnerungsort Torgau
14.04.26, 18:00 Uhr
Film & Podiumsgespräch
„Unvergessen – gestern und heute”
Ort: Bahnhofstr. 13, Aue-Bad Schlema
Details: Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V.
14.04.26, 18:00 Uhr
Einführung & Rundgang
Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden”
Ort: Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e.V., Eisenbahnstr. 1, Dresden
Details: ALB Dresden
14.04.26, 18:00 Uhr
Online-Infoveranstaltung
Vom Forschen zur Kommunikation – Das Projekt #LastSeen und die Ausstellung „Festgehalten”
Ort: Online, Link wird auf der Projektseite bekannt gegeben
Details: Infoveranstaltung #LastSeen
14.04.26, 19:00 Uhr
Vortrag
„Die Familie Kafka”
Ort: Kulturforum Görlitzer Synagoge, Otto-Müller-Str. 3, Görlitz
Details: TACHELES Sachsen
15.04.26, 13:00 Uhr
Gedenken
zum Todesmarsch Mülsen – Eibenstock
Ort: Haus der Vereine, Dr.-Otto-Nuschke-Str. 50, Zschorlau
Details: Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V.
15.04.26, 17:00 Uhr
Führung
„Die Gedenk- und Dokumentationsstätte Elsterhorst”
Ort: Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen, St.-Florian-Weg 1, Elsterheide OT Nardt
Details: Schloss Hoyerswerda
16.04.26, 17:00 Uhr
Einweihung
„Einweihung von Gedenktafeln in Porschdorf – Parkplatz Frinztalmühle”
Ort: Wanderparkplatz Frinztalmühle, Tiefer Grund, Waitzdorf, Hohnstein,
Details: AkuBiZ e.V.
16.04.26, 18:00 Uhr
Hörspiel-Oratorium
„Imiona nurtu. Die Namen der Strömung”
Ort: Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch, Hinrichsenstr. 14, Leipzig
Details: Ariowitsch-Haus
16.04.26, 19:00 Uhr
Vortrag & Gespräch
„Der Geschichtsrevisionismus der AfD – mit besonderem Fokus auf einzelne Politiker*innen in Sachsen”
Ort: Lehngericht, Festsaal, Markt 14, Augustusburg
Details: Auf weiter Flur
17.04.26, 17:00 Uhr
Putzaktion
„Wir lassen über die Geschichte kein Gras wachsen”
Ort: Südfriedhof, Ehrenhain, Leipzig
Details: VVN-BdA Leipzig
18.04.26, 09:30 Uhr
Tag der offenen Tür des SFZ Förderzentrum
Projektvorstellung „Demokratie inklusiv” / Unantastbar Mensch
Ort: SFZ, Flemmingstr. 8c, Chemnitz
Details: Unantastbar Mensch
18.04.26, 11:00 Uhr
Rundgang
„Befreit in Leipzig 1945: Erfahrungen und Perspektiven von Zwangsarbeiter*innen”
Treff: Parkplatz vor dem Lofft, Spinnereistr. 7, Halle 7, Leipzig
Details: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
18.04.26, 13:00 Uhr
Gedenken
„Die Befreiung Leipzigs durch die US-Armee am 18. April 1945”
Ort: Capa-Haus, Jahnallee 61, Leipzig
Details: Capa-Haus
18.04.26, 14:00 Uhr
Radtour
„Regionaler Entdeckertag: Eröffnung neuer Radroute zur Gedenkstätte”
Start: Elbstraße 9, Zschepa OT Zeithain
Details: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
18.04.26, 14:00 Uhr
Gedenken
„Die Opfer des Massakers von Abtnaundorf und der 81. Jahrestag der Befreiung”
Ort: Mahnmal, Theklaer Str. 48, Ecke Heiterblickstr., Leipzig
Details: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
19.04.26, 10:00 Uhr
Workshop Teil 1 für Jugendliche ab 14 Jahren (Teil 2: 10.05.26)
„Erinnerungen an den Widerstand: ein Videoprojekt mit Zweitzeug*innen”
Ort: AKuBiZ e.V., Schössergasse 3, Pirna
Details: AkuBiZ e.V.
19.04.26, 10:30 Uhr
Führung
„An Justizverbrechen erinnern – Ausstellungsrundgang in der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden”
Ort: Gedenkstätte, Münchner Platz 3, Dresden
Details: VHS Dresden
20.04.26, 19:30 Uhr
Film & Gespräch
„Ja, Andrei Iwanowitsch”
Ort: Passage Kinos, Hainstr. 19a, Leipzig
Details: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
21.04.26, 9:30 Uhr
Fachtagung
„14. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus”
Ort: Kulturforum Görlitzer Synagoge, Otto-Müller-Straße 3, Görlitz
Details: Fachnetzwerk gegen Antisemitismus
21.04.26, 18:00 Uhr
Film & Gespräch
„Ja, Andrei Iwanowitsch”
Ort: Kulturkino Zwenkau, Hugo-Haase-Str. 9, Zwenkau
Details: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
22.04.26, 19:00 Uhr
Film & Gespräch
„Ja, Andrei Iwanowitsch”
Ort: Kinobar Prager Frühling, Bernhard-Göring-Straße 152 (Haus der Demokratie), Leipzig
Details: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
23.04.26, 15:00 Uhr
Gedenkfeier
„81. Jahrestag der Befreiung”
Ort: Gedenkstätte, Zum Ehrenhain 1, Zeithain
Details: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
24.–26.04.26
Gedenkveranstaltung & Festival
„Elbe Day 1945”
Ort: Torgau
Details: Erinnerungsort Torgau
25.04.26, 10:00 Uhr
Wanderung
„Erinnerungswege – auf den Spuren von WiderständlerInnen während der NS-Diktatur“
Treffpunkt: am unteren Parkplatz Hocksteinschänke/Hohnstein
Details: AkuBiZ e.V.
25.04.26, 11:00 Uhr
Stadtteilrundgang
„NS-Zwangsarbeit in Reudnitz”
Treffpunkt: Lene-Voigt-Park, Eilenburger Str., Höhe Volleyballfeld, Leipzig
Details: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
25.04.26, 11:00 Uhr
Stadtteilrundgang
„NS-Zwangsarbeit in Schönefeld”
Treffpunkt: Ecke Rohrteichstr./ Schönefelder Allee (Eingang Mariannenpark), Leipzig
Details: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
25.04.26, 11:00 Uhr
Historischer Rundgang
„Das Gelände der Riebeckstr. 63”
Treffpunkt: Riebeckstr. 63, Leipzig
Details: Initiative Riebeckstraße 63
26.04.26, 14:00 Uhr
Führung
„Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain”
Ort: Gedenkstätte, Zum Ehrenhain 1, Zeithain
Details: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
28.04.26, 18:00 Uhr
Impuls
Geschichtswerkstatt: Biographierecherche & „Buch der Erinnerung”
Ort: Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e.V., Eisenbahnstr. 1, Dresden
Details: ALB Geschichtswerkstatt
28.04.26, 19:00 Uhr
Podiumsdiskussion
„Wessen Leid zählt? Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen”
Ort: Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstr. 8, Berlin + Online-Livestream
Details: Nach der Generation Aufarbeitung
29.04.26, 18:30 Uhr
Erzähl-Café
„Untertageverlagerungen und KZ-Außenlager in Königstein”
Ort: Werkstatt 26, Pirnaer Straße, Halbestadt, Pfaffendorf, Königstein
Details: AkuBiZ e.V.
MAI
01.05.26, 14:00 Uhr
Ausstellung & Konzert
„Messiaen-Tage 2026: Pop-Up-Exhibition in der Görlitzer Altstadt”
Ort: Görlitz Altstadt, Untermarkt
Details: Messiaen-Tage 2026
01.05.26, 19:00 Uhr
Konzert
„Messiaen-Tage 2026: Live-Act: Messiaen revisited”
Ort: Europäisches Zentrum Erinnerung, Bildung, Kultur ul. Jeńców Stalagu VIII A 1, Koźlice – Zgorzelec PL, Polen
Details: Messiaen-Tage 2026
02.05.26, 11:00 Uhr
Führung
„Messiaen-Tage 2026: Musik gegen die Zeit Messiaens Quartett in Kriegsgefangenschaft”
Ort: Gedenkstätte Stalag VIII A Stalag VIII A Koźlice 1, Zgorzelec, Dolnośląskie, Polen
Details: Messiaen-Tage 2026
02.05.26, 15:00 Uhr
Podiumsdiskussion
„Messiaen-Tage 2026: Zwischen Tradition und Avantgarde – Messiaens Werk und heutige Musik”
Details: Messiaen-Tage 2026
02.05.26, 19:00 Uhr
Konzert
„Messiaen-Tage 2026: Klangräume: ein kammermusikalischer Liederabend”
Ort: Ständehaus, Seniorenzentrum, Am Stadtpark, Dr.-Kahlbaum-Allee 31, Görlitz
Details: Messiaen-Tage 2026
03.05.26, 10:15 Uhr
Fahrradtour
„Gedenkfahrt für die Opfer der Todesmärsche 1945”
Start: Heimatmuseum, Leipziger Str. 5, Borsdorf
Details: NDK Wurzen
03.05.26, 11:00 Uhr
Fahrradtour
„NS-Zwangsarbeit in Görlitz”
Treff: Vorplatz des ehem. Güterbahnhofs (jetzt Freie Waldorfschule), Bahnhofstr. 80, Görlitz
Details: Messiaen-Tage 2026
03.05.26, 14:00 Uhr
Führung
„Der Anstaltsfriedhof und die Gedenkstätte Großschweidnitz”
Ort: Gedenkstätte, Friedhofsweg 1, Großschweidnitz
Details: Gedenkstätte Großschweidnitz
03.05.26, 14:00 Uhr
Werkstattgespräch
„Stand der Forschung zum Stalag VIII A”
Ort: Schlesisches Museum, Brüderstr. 8, Görlitz
Details: Messiaen-Tage 2026
03.05.26, 17:00 Uhr
Konzert
„Displaced Persons. Entwurzelt, vertrieben – Heimat allein im Sehnsuchtsort MUSIK”
Ort: Kulturforum Görlitzer Synagoge, Otto-Müller-Str. 3, Görlitz
Details: Messiaen-Tage 2026
03.05.26, 14:00 Uhr
Führung
„Der Anstaltsfriedhof und die Gedenkstätte Großschweidnitz”
Ort: Gedenkstätte, Friedhofsweg 1, Großschweidnitz
Details: Gedenkstätte Großschweidnitz
07.05.26, 19:00 Uhr
Buchpräsentation und Autorenvortrag
„100+ Synagogen in Deutschland”
Ort: Stadtbibliothek, Markt 1, Wurzen
Details: NDK Wurzen
08.05.26, 10:00 Uhr
Stolperstein-Verlegung
Stolpersteine in Falkenstein
Ort: August-Bebel-Straße 55, Falkenstein
Details: Colorido e.V.
08.05.26, 16:00 Uhr
Einweihung
eines Gedenkzeichens zu KZ-Außenlagern, Zwangsarbeit, Deportationen und Todesmärschen in der Sächsischen Schweiz – Bahnhof Königstein
Ort: Bahnhof Königstein (Sächs Schweiz), Bahnhofstr., Königstein
Details: AKuBiZ e.V.
08.05.26, 16:00 Uhr
Gedenken und Buchvorstellung
„Tag der Befreiung”
Ort: Ostfriedhof, Leipzig
Details: VVN-BdA Leipzig e.V.
08.05.26, 19:00 Uhr
Lesung
„Der stille Handel“ Alfred Roßner – Lebensretter im Schatten der SS
Ort: Der genaue Ort der Lesung in Falkenstein wird noch bekannt gegeben.
Details: Colorido e.V.
09.05.26, 09:30 Uhr
Chemnitzer Museumsnacht
Projektvorstellung „Demokratie inklusiv” / Unantastbar Mensch
Ort: Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis, Kaßbergstr. 16 c, Chemnitz
Details: Unantastbar Mensch
09.05.26, 19:00 Uhr
Lesung
„Der stille Handel“ Alfred Roßner – Lebensretter im Schatten der SS
Ort: coloridoTREFF, Dittrichplatz 8, Plauen
Details: Colorido e.V.
10.05.2026, Uhrzeit noch offen
Rundgang
„Widerstand und Zwangsarbeit in Connewitz”
Ort: Connewitzer Straßenfest, Stand des VVN-BdA Leipzig e.V., Leipzig
Details: VVN-BdA Leipzig e.V.
12.05.26, 18:00 Uhr
Impuls
Geschichtswerkstatt: „Verfolgung Sinti* & Roma*”
Ort: Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e.V., Eisenbahnstr. 1, Dresden
Details: ALB Geschichtswerkstatt
12.05.26, 19:00 Uhr
Vortrag
„Familienalbum – aus dem Leben der Görlitzer Juden mit Lauren Leiderman”
Ort: Kulturforum Görlitzer Synagoge, Otto-Müller-Str. 3, Görlitz
Details: TACHELES Sachsen
13.05.26, 17:00 Uhr
Führung
„Die Gedenk- und Dokumentationsstätte Elsterhorst”
Ort: Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen, St.-Florian-Weg 1, Elsterheide OT Nardt
Details: Schloss Hoyerswerda
13.05.26, 18:00 Uhr
Podiumsdiskussion
„Orte gesellschaftlicher Auseinandersetzung? Gegenwartsbezüge und -bedarfe in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen”
Ort: bpb Berlin, Veranstaltungssaal im 4. Stock, Friedrichstr. 50, Berlin & Online-Livestream
Details: Nach der Generation Aufarbeitung
17.05.26, 14:00 Uhr
Geführte Radtour
„Führung und Radtour zum Internationalen Museumstag”
Treff: Gedenkstätte, Zum Ehrenhain 1, Zeithain
Details: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
17.05.26, 14:00 Uhr
Vortrag
„Zerstörung und Neubeginn: Jüdische Geschichte in der Brodyer Synagoge”
Ort: Ariowitsch-Haus e.V., Hinrichsenstr. 14, Leipzig
Details: Ariowitsch-Haus
19.05.26, 18:00 Uhr
Impuls
Geschichtswerkstatt: „Zwangsarbeit im Goehlewerk / Zentralwerk”
Ort: Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e.V., Eisenbahnstr. 1, Dresden
Details: ALB Geschichtswerkstatt
21.05.26, 19:00 Uhr
Buchvorstellung
„Die Shoah und die DDR. Akteure und Aushandlungen im Antifaschismus”
Ort: Capa-Haus, Jahnallee 61, Leipzig
Details: VVN-BdA Leipzig e.V.
29.05.26, 17:00 Uhr
Führung
„Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in der NS-Psychiatrie”
Ort: Gedenkstätte, Friedhofsweg 1, Großschweidnitz
Details: Gedenkstätte Großschweidnitz
30.05.26, 11:00 Uhr
Führung
„Spurensuche im ehemaligen Justizkomplex am Münchner Platz”
Ort: Gedenkstätte, Münchner Platz 3, Dresden
Details: VHS Dresden
31.05.26, 14:00 Uhr
Führung
„Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain”
Ort: Gedenkstätte, Zum Ehrenhain 1, Zeithain
Details: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
Hier finden Sie u.a. interessante Veranstaltungen, die außerhalb vom Netzwerk organisiert werden. Bitte informieren Sie sich auch auf den Websites der Veranstalter*innen über den aktuellen Stand und Anmeldemodalitäten.
01.04.26, 12:00 Uhr
Ausstellungseröffnung
„Der Warschauer Aufstand 1944“
Ort: Veranstaltungsort Bundesverwaltungsgericht, Großer Sitzungssaal, Simsonplatz 1, Leipzig
Details: Bürgerbeteiligung Sachsen
01.04. – 04.07.26
Ausstellung
„Out of Exile. The Photography of Fred Stein”
Ort: DNB, Deutscher Platz 1, Leipzig
Details: DNB Leipzig
13.04.26, Markkleeberg-Leipzig, 19:00 Uhr
14.04.26, Althen-Borsdorf, 19:00 Uhr
15.04.26, Bennewitz-Wurzen, 17:00 Uhr
16.04.26, Oschatz, 16:45 Uhr
17.04.26, Lommatzsch OT Dörschnitz, 10:30 Uhr
18.04.26, Meißen, 11:00 Uhr
„Schneeblumen-Gedenkweg”
Details: Notenspur Leipzig
14.04.26, 15:00
Workshop
„Jüdisches Leben in Zwickau – Eine digitale Spurensuche mit Actionbound”
Ort: Alter Gasometer e.V., Jerusalemer Platz, Zwickau
Details: Alter Gasometer e.V.
13., 15., 16., 17 + 18.04.26, jew. 19:00 Uhr
Szenische Lesung
„Sie waren neun. Der Weg in die Freiheit.”
Spielorte siehe Ticketlink
Details: Eventim
24.04.26, 19:00 Uhr
Lesung
„Mein Großvater, der Täter – eine Spurensuche zu Schuld, Erinnerung und Verantwortung.“
Ort: Kirchgemeindehaus Böhlitz-Ehrenberg (Großer Saal), Johannes-Weyrauch-Platz 2, Leipzig
Details: Kirchgemeinde Böhlitz-Ehrenberg
26.04.26, 14:00 Uhr
Exkursion
„Regionalgeschichte in der Dreiländerregion: Exkursion zu den ehemaligen Zittwerken in Sieniawka (Polen)”
Ort: Ehemaliges Werksgelände Zittwerke, Rolnicza 44, Sieniawka, Polen
Details: VHS Dreiländereck
28.04.26, 18:00 Uhr
Lesung
„Die Lücke im Album. Wie ich die Geschichte meiner nichtjüdisch-jüdischen Familie in der NS-Zeit entdeckte.”
Ort: VHS, Löhrstr. 3–7, Leipzig
Details: VHS Leipzig
02.05.26, 18:00 Uhr
Release & Buchvorstellung
„LOVE HARDCORE, HATE ANTISEMITISM”
Ort: Conne Island, Koburger Str. 3, Leipzig
Details: Conne Island
08.05.–26.07.26
Ausstellung
„Threads Verflechtungen”
Ort: Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (smac), Stefan-Heym-Platz 1, Chemnitz
Details: SMAC
08.05.–26.07.26
Ausstellung
„Threads Mobile Erinnerungen” – Eine jüdische Familie blickt zurück
Ort: Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz, Zwickauer Str. 77, Chemnitz
Details: Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.
09.05.26, 19:00 Uhr
Konzert in Gedenken an den Tag der Befreiung
„Dies Irae – Tag des Zorns”
Ort: Frauenkirche, Hauptraum, Dresden
Details: Frauenkirche Dresden
10.05.26, 14:00 Uhr
Lesung in Gedenken an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933
„Die Gedanken sind frei…”
Ort: Bismarcksäule, Moreauweg 1, Dresden
Details: Bildungsfunken e.V.
19.05.26, 18:00 Uhr
Lesung
„Ein Vermächtnis aus Haifa”
Ort: VHS, Löhrstr. 3-7, Leipzig
Details: VHS Leipzig
20.05.26, 17:00 Uhr
Führung
Sprechen über zeitgenössische Kunst – Ausstellung „Gedächtnis der Steine”
Ort: HALLE 14, Spinnereistr. 7, Leipzig
Details: VHS Leipzig
23.05.26, 17:00 Uhr
Vortrag
„Scheidet heute aus unserem Betriebe aus“. Kranke und schwangere „OstarbeiterInnen“ im System der NS-Zwangsarbeit
Ort: Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster, Klosterstr. 3, Zittau
Details: Städtische Museen Zittau
28.05.26, 19:00 Uhr
Stummfilm mit Livemusik
„Die Stadt ohne Juden”
Ort: Semperoper, Theaterplatz 2, Dresden
Details: TACHELES Sachsen