
Gedichte und Prosa zu Erinnerung, Verlust und Weiterleben.
Elizabeth Rosner ist eine der wichtigsten Stimmen der Zweiten Generation in den USA. Ihr Vater, ein deutscher Jude aus Hamburg, war Überlebender des KZ Buchenwald, ihre Mutter, eine polnische Jüdin, überlebte das Ghetto von Wilna. Nach der Befreiung wanderten sie in die USA aus.
In „Jenseits dieses Waldes“ verarbeitet Rosner in Gedichten und Prosa die Spuren von Erinnerung, Verlust und Weiterleben, aber auch das Ringen um die Bedeutung von Sprache, Religion und vererbter Erfahrung für ihr Leben als Tochter von Holocaustüberlebenden. Eindringlich und präzise beschreibt sie Bruchstellen der Familiengeschichte, Sprachlosigkeit sowie Möglichkeiten der Versöhnung; mit ihrem Vater, aber auch mit Nachfahren der Täter.
Eine Veranstaltung von Hentrich & Hentrich, Deutsch-Amerikanisches Institut Sachsen, Tamar Germany
Eintritt frei. Anmeldung unter rosner[at]dai-sachsen.de
Details: DAI Sachsen