
Jeden ersten Sonntag im Monat bietet die Gedenkstätte kostenfreie Führungen durch die Ausstellung und über das Friedhofsgelände an.
In dieser öffentlichen Führung erfahren Interessierte mehr über die Vorgeschichte, die Durchführung und die Nachwirkungen der nationalsozialistischen Krankenmorde, denen allein in Großschweidnitz über 5.500 Menschen zum Opfer fielen. Ärzte, Schwestern und Pfleger ermordeten dort zwischen 1939 und 1945 Patientinnen und Patienten durch überdosierte Medikamente, Unterversorgung und Vernachlässigung. Im Sinne der NS-Ideologie galten sie als „lebensunwert”. Die meisten der Ermordeten fanden auf dem Anstaltsfriedhof ihre letzte Ruhe.
Der Rundgang durch die Ausstellung und über den Friedhof ist barrierefrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Details: Gedenkstätte Großschweidnitz