Wessen Leid zählt? Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen

28.04.2026 19:00 Uhr, Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, Berlin

Seit jeher hatte die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen mit Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikten zu tun: Welche Verfolgungsgeschichten werden in der Gestaltung vor Ort sichtbar, welche bleiben marginalisiert oder unsichtbar?

 

Gibt es eine „Hierarchie der Opfer“, welchen Raum bekommen die Täter*innen? In welchem Verhältnis stehen die NS-Verbrechen zu anderen historischen Unrechtskomplexen? Woher kommen solche Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte eigentlich, was sind hier treibende Kräfte, welche Rolle spielen sie in der konkreten Arbeit vor Ort – und lassen sie sich überhaupt jemals zur allseitigen Zufriedenheit „lösen“?

 

Gäste:
n.n.

 

Moderation:
n.n.

 

Begrüßung:
Dr. Andrea Riedle, Stiftung Topographie des Terrors

 

Veranstaltet von der Stiftung Topographie des Terrors

 

In Kooperation mit:
Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Stiftung Hamburgische Gedenkstätten und Lernorte
Bundeszentrale für politische Bildung
Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit an der Universität Jena
sächsische Landesarbeitsgemeinschaft – Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG)

 

Eintritt frei
Zur Anmeldung: DNB.de/Gedenkstätten

 

Livestream zur Veranstaltung: Youtube
Website der Veranstaltungsreihe: Nach der Generation Aufarbeitung



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