
Verschiedene Generationen von Wissenschaftler*innen und Mitarbeitenden von Gedenkstätten kommen miteinander ins Gespräch.
Seit jeher hatte die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen mit Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikten zu tun: Welche Verfolgungsgeschichten werden in der Gestaltung vor Ort sichtbar, welche bleiben marginalisiert oder unsichtbar?
Gibt es eine „Hierarchie der Opfer“, welchen Raum bekommen die Täter*innen? In welchem Verhältnis stehen die NS-Verbrechen zu anderen historischen Unrechtskomplexen? Woher kommen solche Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte eigentlich, was sind hier treibende Kräfte, welche Rolle spielen sie in der konkreten Arbeit vor Ort – und lassen sie sich überhaupt jemals zur allseitigen Zufriedenheit „lösen“?
Gäste:
Dr. Manuela Bauche (Erinnerungsort Ihnestraße an der Freien Universität Berlin)
Prof. Dr. Axel Drecoll (Stiftung Brandenburgische Gedensktätten)
Prof. Dr. Detlef Garbe (ehem. Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)
Liane Schäfer (Universität Osnabrück)
Moderation:
Cornelia Siebeck (Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors)
Begrüßung:
Dr. Andrea Riedle (Stiftung Topographie des Terrors)
Veranstaltet von der Stiftung Topographie des Terrors
In Kooperation mit:
Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Stiftung Hamburgische Gedenkstätten und Lernorte
Bundeszentrale für politische Bildung
Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit an der Universität Jena
sächsische Landesarbeitsgemeinschaft – Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG)
Eintritt frei
Livestream zur Veranstaltung: Youtube
Website der Veranstaltungsreihe: Nach der Generation Aufarbeitung