
Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags zum Zwangsarbeitslager in der Schandauer Straße.
Sie schufteten bei kargem Brot unter ständiger Angst vor den SS-Wachen. Streng abgeschirmt von der Außenwelt hörten sie nur den Straßenlärm und das Glockengeläut der Kirchen. 500 Häftlinge waren im Familienlager in Dresden-Striesen, einem Außenlager des KZ Flossenbürg, interniert. 1944/45 mussten diese KZ-Häftlinge in der Schandauer Straße in Hörweite der Versöhnungskirche Munition herstellen.
Die AG Stolpersteine der Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz berichtet über einzelne Leidenswege der Häftlinge und deren Schicksale zu Kriegsende, aber auch über heimliche Helfer in der Bevölkerung. Zudem wird auch auf die anderen sechs Dresdner Außenlager des KZ-Flossenbürg eingegangen.
Eine Veranstaltung anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages und nationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus.
Veranstaltet von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, HATiKVA e.V. und dem Freundeskreis Dresdner Synagoge e.V.
Eintritt frei
Anmeldung erbeten.
Details: SLPB / Anmeldung