
Gemeinsame Niederlegung von Gedenksteinen mit anschließender Führung über den Neuen Israelitischen Friedhof.
Seit dem 18. April 1953 wird in Israel jährlich Jom haScho’a, der Holocaust‑Gedenktag, begangen. An diesem Tag wird der über sechs Millionen im Nationalsozialismus ermordeten Jüdinnen und Juden gedacht. Gleichzeitig wird auch an die Überlebenden erinnert, ihre Stärke, ihre Geschichten und ihren Beitrag zur jüdischen Gemeinschaft nach 1945.
Anlässlich dieses weltweit begangenen Gedenktages laden die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig und das Ariowitsch‑Haus zu einer gemeinsamen Niederlegung von Gedenksteinen auf dem Neuen Israelitischen Friedhof ein. Die Bürgermeisterin für Kultur der Stadt Leipzig, Dr. Skadi Jennicke, wird ein Grußwort sprechen.
Das gemeinsame Erinnern soll zugleich eine Mahnung sein, sich dem gegenwärtigen Antisemitismus entschieden entgegenzustellen. Im Anschluss bietet der Historiker Steffen Held eine Führung zur historischen Bedeutung des Neuen Israelitischen Friedhofs an.
Eintritt: frei
Hinweis: Männliche Besucher werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.
Details: Ariowitsch Haus