HATiKVA e.V. – Die Hoffnung Bildungs- und Begegnungsstätte für Jüdische Geschichte und Kultur Sachsen

07.09.2020

Die Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e. V. ist seit ihrer Gründung im September 1992 dem Anliegen verpflichtet, über jüdische Geschichte und Kultur in Vergangenheit und Gegenwart in großer Breite zu informieren.

 

Kontakt:

HATiKVA e. V.
Pulsnitzer Strasse 10
01099 Dresden
Telefon: +49 (0) 351 80 20 489
E-Mail: info@hatikva.de
www: hatikva.de

 

© Hatikva

 

aktuelle Projekte

Modellprojekt
“Gibts doch gar nicht… – Sensibilisierung für antisemitische Einstellungen und Diskriminierung in der Gegenwart“ mit Hilfe der Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Programm Weltoffenes Sachsen.
Im Projekt werden Methoden entwickelt, die eingefahrene antisemitische Denkmuster irritieren, zur Selbstreflexion anregen und auf die Problemlage aufmerksam machen sollen. Diese Methoden werden dann in der Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren (Lehrerinnen und Lehrer, Pädagoginnen und Pädagogen in der außerschulischen Bildung, in Organisationen der Bildung und politischen Arbeit engagierte Jugendliche und junge Erwachsene, Rentnerinnen und Rentner und andere Multiplikatoren) angewandt mit dem Ziel, die Sensibilisierung für das Phänomen Antisemitismus in unserer Gesellschaft zu erhöhen, einen Grundstock an Informationen und Fakten zu liefern, und vor allem eine Reflexion des eigenen (vermeintlichen) Wissens und den eigenen Vorurteilen und Denkmustern bei der Zielgruppe anzuregen.
Eine Reproduktion von Vorurteilen und stigmatisierenden oder diskriminierenden Bildern muss dabei unbedingt vermieden werden. Vielmehr zielt die Arbeit auf den Prozess, um die anspruchsvolle Reflexionsleistung (eigene Denkmuster und -bilder zu hinterfragen) zu gewährleisten.

Das Projekt ist verbunden mit einem ebenso strukturierten Partnerprojekt von “RomaRespekt – Lokalrecherchen & Empowerment” zum Problemfeld des Antiromaismus (Antiziganismus). Durch diese Verbindung wird gegen die gemeinsamen Grundlagen beider Ressentiments vorgegangen, die dem Sozialdarwinismus und regressiver Kapitalismuskritik verwandt sind.

Bildungsarbeit zum Thema Judentum von Grundschule bis Seniorenakademie

Arbeit an inklusiver historisch-politischer Bildung