
Ein Abend über ein Literaturgenre, dass den Nerv unserer Zeit trifft.
Katja Petroskaja, Dimitrij Kapitelman, Lena Gorelik… einige, der in den 1990er Jahren als sogenannte Kontingentflüchtlinge nach Deutschland gekommenen Jüdinnen und Juden sind heute bekannte deutsche Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Viele von ihnen haben sich in ihrem literarischen Schaffen mit der eigenen (post-) sowjetischen Familiengeschichte auseinandergesetzt.
Ausgehend von dieser Literatur wird im Vortrag danach gefragt, wie jüdische Kontingentflüchtlinge auf die Vernichtungs- und Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts blicken, warum solche Romane den Nerv unserer Zeit treffen und ob sie zu einem besseren Verständnis der komplexen Vergangenheit und Gegenwart des östlichen Europas beitragen.
Details: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.