
Um die Dimension der nationalsozialistischen Verbrechen zu begreifen, muss man nicht nur in fernab gelegene KZ-Gedenkstätten fahren. Auch in nahen Regionen gab es zahlreiche Orte des Unrechts, viele von ihnen heute unsichtbar oder in Vergessenheit geraten. Lokale Initiativen und Vereine haben einige dieser Orte erforscht, in den letzten Jahren neue Lernorte geschaffen und erzählen ihre Geschichten.
Die eintägige Bildungsfahrt lädt dazu ein, gemeinsam mit den engagierten Aktuer*innen dieser Vereine und Initiativen einen dieser Orte kennenzulernen und Impulse für die Arbeit mit Jugendlichen mitzunehmen.
Seit 2021 sensibilisiert der Lernort Unantastbar Mensch für die NS-Geschichte des heutigen Rehabilitationszentrums für Blinde und Sehbehinderte und entwickelt u.a. inklusive Bildungsprogramme rund um das Denkmal zum „GEDENKEN“ an die Opfer der „Euthanasie“.Vertreter*innen der Bildungsabteilung und des Projekts zum Gedenken an die Opfer der „Euthanasie“ vermitteln die Geschichte der ehemaligen „Königlich-Sächsischen Landeserziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige“. Dies ist eine der Einrichtungen, die während der NS-Zeit Menschen vorwiegend mit geistiger Behinderung oder psychischer Krankheit in die sächsische Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein „verlegte“.
Details und Anmeldung: Zeitenblicke